KIdemie · Schulungsmappe
KI in der Verwaltung — ein Tag
- für Beschäftigte in Behörden und Verwaltung
- 12 Lektionen · 420 min einschließlich Pausen
- 102 Aussagen · 41 Quellen
- Stand 17.10.2026
- Mappe
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Zum Drucken die Druckfunktion des Browsers: jede Lektion beginnt auf einer neuen Seite, die Auflösungen stehen auf Papier offen da. Am Bildschirm öffnet sie ein Klick auf „Auflösung zeigen“. Übersicht · Preise
Ablauf
Summe 420 min von 420 min, einschließlich Pausen · 12 Lektionen · Beginn 09:00
-
09:00–09:1010 min
Begrüßung und Ziel
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09:10–09:3525 min
Die KI-Verordnung und der Digital-Omnibus
Kurs Recht im Alltag
Begriffe KI-Verordnung · Digital-Omnibus zur KI · Hochrisiko-KI
Übung Halluzinationsjagd
Richtwert allein etwa 12 min (Schätzung)
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09:35–10:0025 min
KI-Kompetenz nach Art. 4 seit dem Omnibus
Kurs Recht im Alltag
Begriffe KI-Kompetenz (Art. 4) · Brauchen Behörden eine KI-Schulung? · Leitlinien für die Bundesverwaltung
Übung Halluzinationsjagd
Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung)
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10:00–10:1515 min
Art. 4 neu: was verlangt wird und was nicht
Kurs KI-Richtlinie und Nachweis
Begriffe KI-Kompetenz (Art. 4) · Aufzeichnung zu Art. 4 · Digital-Omnibus zur KI
Übung Halluzinationsjagd
Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung)
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10:15–10:4025 min
Art. 50: erkennen, dass KI spricht
Kurs Recht im Alltag
Begriffe Transparenzpflichten (Art. 50) · KI-Verordnung
Übung Begriff und Fall verbinden
Richtwert allein etwa 12 min (Schätzung)
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10:40–10:5515 min
Pause
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10:55–11:2025 min
Raten wird belohnt
Kurs Woher Halluzination kommt
Begriffe Halluzination · Vortraining (Ursache von Halluzination) · Raten wird belohnt
Übung Halluzinationsjagd
Richtwert allein etwa 12 min (Schätzung)
-
11:20–11:4525 min
Falsche Voraussetzung, erfundene Antwort
Kurs Woher Halluzination kommt
Begriffe Halluzination · Typische Fehler beim Prompten · Prompt (klar und direkt)
Übung Halluzinationsjagd
Richtwert allein etwa 11 min (Schätzung)
-
11:45–12:1025 min
Prüfen bleibt Pflicht
Kurs Woher Halluzination kommt
Begriffe Gegenmittel gegen Halluzination · Halluzination · Leitlinien für die Bundesverwaltung
Übung Modellwahl
Richtwert allein etwa 11 min (Schätzung)
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12:10–12:3525 min
Welche Daten in welches Werkzeug dürfen
Kurs Sicher arbeiten: Daten, Prompt-Injektion, Deepfakes
Begriffe Training mit API-Daten · DSGVO beim Einsatz von Cloud-Modellen · Datenresidenz · Leitlinien für die Bundesverwaltung
Übung Begriff und Fall verbinden
Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung)
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12:35–13:3560 min
Mittagspause
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13:35–14:0025 min
Vor- und Nachteile je Achse
Kurs Lokal oder Cloud?
Begriffe Lokal oder Cloud: Abwägung · DSGVO beim Einsatz von Cloud-Modellen · Open-weight-Modell
Übung Modellwahl
Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung)
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14:00–14:1515 min
Vorführung: Lokal gegen Cloud: eine Mail umformulieren
Aufgezeichnet 15.10.2026 · qwen2.5-coder:7b, haiku
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14:15–14:4025 min
Personendaten und Cloud-Modelle
Kurs Recht im Alltag
Begriffe DSGVO beim Einsatz von Cloud-Modellen · Cloud-API · Selbst betrieben (self-hosted)
Übung Modellwahl
Richtwert allein etwa 12 min (Schätzung)
-
14:40–14:5515 min
Pause
-
14:55–15:2025 min
Mail-Entwurf mit Rolle und Kriterien
Kurs Text, Mail, Protokoll
Begriffe Mail-Entwurf · Rolle · Erfolgskriterien
Übung Prompt-Werkstatt
Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung)
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15:20–15:4525 min
Ein Pilot, eine Messung
Kurs KI-Richtlinie und Nachweis
Begriffe Pilot mit Messung · Erfolgskriterien · Eigene Messung
Übung Effort-Stufen vergleichen
Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung)
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15:45–16:0015 min
Abschluss und offene Fragen
Annahmen
- Ein Tag = 420 min (7 h) einschließlich Pausen.
- Eine Lektion in der Gruppe: 25 min (Einstieg 5, Übung gemeinsam 15, Prüffrage und Gespräch 5), Rechte- und Harness-Lektionen 30 min — Annahme, nicht gemessen. Die Minuten im Kurs (dauer_min) sind Selbstlernzeit und stehen als Richtwert daneben.
- Eine Vorführung (aufgezeichneter Lauf vorlesen und besprechen): 15 min — Annahme.
- Beginn 09:00 — Annahme, im Angebot verhandelbar.
- k18-l1 in der Gruppe: 15 min (nur die Jagd mit fünf Sätzen und die Prüffrage; Art. 4 hat k4-l2 davor eingeführt) — Annahme, nicht gemessen.
Handout
Zum Nachlesen nach der Schulung: je Lektion die Begriffe, ihre Aussagen im Wortlaut des Netzes, Stand und Quelle. Was am Schulungstag überfällig ist, steht nicht darin.
Die KI-Verordnung und der Digital-Omnibus
Kurs „Recht im Alltag“ · Richtwert allein etwa 12 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k4-l1-ki-verordnung-und-omnibus/
KI-Verordnung
Die KI-Verordnung ist das EU-Gesetz, das Regeln für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen nach Risiko abgestuft festlegt.
Die KI-Verordnung trat am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft und gilt grundsätzlich ab dem 2. August 2026.
Stand 15.10.2026belegtartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 113 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Nach dem ursprünglichen Zeitplan gelten Kapitel I und II (darunter Art. 4) ab 2. Februar 2025, Regeln u. a. zu KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck (Kapitel V) ab 2. August 2025 und Art. 6 Abs. 1 ab 2. August 2027.
Stand 15.10.2026belegtartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 113 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Digital-Omnibus zur KI
Der Digital-Omnibus ist ein EU-Änderungsgesetz von 2026, das die KI-Verordnung abschwächt und Fristen verschiebt.
Die Verordnung (EU) 2026/1744 („Digital-Omnibus zur KI“) wurde am 24. Juli 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und trat am 27. Juli 2026 in Kraft.
Stand 27.07.2026belegtNicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalLewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
Hochrisiko-KI
Für Hochrisiko-KI-Systeme sieht die KI-Verordnung eigene Pflichten vor; der Digital-Omnibus hat deren Fristen verschoben.
Durch den Omnibus gelten die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-Systeme nach Anhang III erst ab 2. Dezember 2027 und für in Produkte eingebaute Systeme nach Anhang I ab 2. August 2028.
Stand 27.07.2026belegtNicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalLewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
Für Hochrisiko-Systeme, die Behörden nutzen sollen, bleibt laut Fachquelle die Frist 2. August 2030 unverändert.
Stand 24.07.2026belegtNicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official Journal
Belege der Prüffrage
KI-Kompetenz nach Art. 4 seit dem Omnibus
Kurs „Recht im Alltag“ · Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k4-l2-ki-kompetenz-art-4/
KI-Kompetenz (Art. 4)
Art. 4 verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, die KI-Kompetenz der Menschen zu fördern, die in ihrem Auftrag mit KI arbeiten.
Ursprünglicher Wortlaut (2024): Anbieter und Betreiber ergreifen Maßnahmen, um „nach besten Kräften“ sicherzustellen, dass ihr Personal und andere Personen in ihrem Auftrag über „ausreichende KI-Kompetenz“ verfügen.
Stand 15.10.2026umstrittenartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 4 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Dabei sind nach Art. 4 technische Kenntnisse, Erfahrung, Aus- und Weiterbildung, der Einsatzkontext und die Personen, bei denen die KI eingesetzt wird, zu berücksichtigen.
Stand 15.10.2026umstrittenartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 4 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Art. 4 gilt seit dem 2. Februar 2025.
Stand 15.10.2026belegtartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 4 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 113 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Seit dem Omnibus (27.07.2026) müssen Anbieter und Betreiber laut Fachquellen Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz treffen, aber kein bestimmtes Kompetenzniveau einzelner Personen mehr garantieren.
Stand 27.07.2026belegtNicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalLewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
Für Behörden heißt das: Die Pflicht zu Schulungs- und Fördermaßnahmen besteht weiter, die Pflicht zum „ausreichenden“ Niveau je Person ist entfallen (Ableitung aus A-recht-6 und A-recht-9).
Stand 27.07.2026umstrittenartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 4 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official Journal
Art. 4 Abs. 1 Satz 1 KI-VO lautet in der Fassung der VO (EU) 2026/1744: „Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind, wobei ihre technischen Kenntnisse, ihre Erfahrung, ihre Aus- und Fortbildung und der Kontext, in dem die KI-Systeme eingesetzt werden sollen, sowie die Personen oder Personengruppen, bei denen die KI-Systeme eingesetzt werden sollen, zu berücksichtigen sind.“
Stand 27.07.2026umstrittenbuzer.de (nicht amtlich) · Artikel 4 KI-VO – KI-Kompetenz (konsolidierte Fassung)
Art. 4 Abs. 1 Satz 2 KI-VO (neu): „Diese Verpflichtung verpflichtet Anbieter oder Betreiber nicht, für irgendeine Person ein bestimmtes Niveau an KI-Kompetenz zu garantieren.“
Stand 27.07.2026umstrittenbuzer.de (nicht amtlich) · Artikel 4 KI-VO – KI-Kompetenz (konsolidierte Fassung)
Art. 4 Abs. 2 (neu): Kommission und Mitgliedstaaten „unterstützen und fördern die Bemühungen der Anbieter und Betreiber von KI-Systemen und insbesondere von KMU“; die Kommission veröffentlicht dazu praktische Beispiele auf der zentralen Informationsplattform nach Art. 62 Abs. 3 Buchst. b.
Stand 27.07.2026umstrittenbuzer.de (nicht amtlich) · Artikel 4 KI-VO – KI-Kompetenz (konsolidierte Fassung)
Art. 4 Abs. 3 (neu): Das KI-Gremium nimmt unter Berücksichtigung der europäischen Kompetenzrahmen Empfehlungen an, um Kommission und Mitgliedstaaten bei der Förderung der KI-Kompetenz zu unterstützen.
Stand 27.07.2026umstrittenbuzer.de (nicht amtlich) · Artikel 4 KI-VO – KI-Kompetenz (konsolidierte Fassung)
Fundstelle laut buzer.de: Text in der Fassung des Artikels 1 der Digital-Omnibus-Verordnung zur KI, ABl. L, 2026/1744, 24. Juli 2026, mit Wirkung vom 27. Juli 2026.
Stand 27.07.2026umstrittenbuzer.de (nicht amtlich) · Artikel 4 KI-VO – KI-Kompetenz (konsolidierte Fassung)
Brauchen Behörden eine KI-Schulung?
Art. 4 verlangt Maßnahmen zur KI-Kompetenz, die Bundesleitlinien ein Kompetenzangebot; eine bestimmte Schulungsform schreibt keine gefundene Quelle vor.
Behörden, die KI-Systeme einsetzen, sind Betreiber im Sinn von Art. 4 und müssen Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihres Personals treffen; Form und Umfang legen die gefundenen Quellen nicht fest.
Stand 27.07.2026umstrittenartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 4 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalBundesministerium des Innern und für Heimat; Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik (abgelegt bei BMDS) · Leitlinien für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Bundesverwaltung
Leitlinien für die Bundesverwaltung
BMI und Bundes-CIO haben im März 2025 Leitlinien veröffentlicht, wie Beschäftigte und Behörden des Bundes KI einsetzen sollen.
Die „Leitlinien für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Bundesverwaltung“ (Stand März 2025) geben das BMI und der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik heraus.
Die Verantwortung für Entscheidungen kann laut Leitlinien nicht an KI-Systeme als Werkzeug abgegeben werden.
Leitsatz A4: Nutzende prüfen KI-generierte Inhalte vor der weiteren Verwendung fachlich; für KI-gestützte Arbeitsergebnisse gelten dieselben Qualitätsstandards wie für andere.
Leitsatz A3: Nutzende prüfen vor der Eingabe, welche Daten in das jeweilige KI-System dürfen; ist das nicht ersichtlich, gilt der restriktivste Fall.
Leitsatz B5 verpflichtet Behörden, ein Angebot zum Kompetenzaufbau sicherzustellen.
Die Bundesregierung bezeichnete KI im August 2026 als „reguläres Arbeitswerkzeug“ der Bundesverwaltung, stets eingebettet in menschliche Vorbereitung, Prüfung und Verantwortung.
Stand 10.08.2026belegtDeutscher Bundestag · hib 635/2026 – Antwort der Bundesregierung (Drucksache 21/7443) zu KI in der Verwaltung
Fortbildung zu KI bietet für den Bund die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung an, ergänzt um anwendungs- und ressortspezifische Angebote.
Stand 10.08.2026belegtDeutscher Bundestag · hib 635/2026 – Antwort der Bundesregierung (Drucksache 21/7443) zu KI in der Verwaltung
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-recht-9, A-recht-10, A-recht-28
Art. 4 neu: was verlangt wird und was nicht
Kurs „KI-Richtlinie und Nachweis“ · Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k18-l1-art-4-was-verlangt-wird/
KI-Kompetenz (Art. 4)
Steht oben.
Aufzeichnung zu Art. 4
Für Art. 4 KI-VO genügt laut Kommission eine interne Aufzeichnung der Schulungen und Maßnahmen; eine Bescheinigung verlangt sie nicht.
Art. 4 Abs. 1 KI-VO in der Fassung der VO (EU) 2026/1744 lautet laut Amtsblatt (L, 24.7.2026): „Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind …“
Stand 24.07.2026belegtAmt für Veröffentlichungen der EU · Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (ABl. L 2026/1744, 24.7.2026), deutsche Fassung über Cellar
Satz 2 laut Amtsblatt: „Diese Verpflichtung verpflichtet Anbieter oder Betreiber nicht, für irgendeine Person ein bestimmtes Niveau an KI-Kompetenz zu garantieren.“ — damit ist der R2-Wortlaut (A-daten-27, Quelle buzer) an der amtlichen Fassung bestätigt.
Stand 24.07.2026belegtAmt für Veröffentlichungen der EU · Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (ABl. L 2026/1744, 24.7.2026), deutsche Fassung über Cellar
Nach Art. 4 Abs. 2 n.F. veröffentlicht die Kommission „praktische Beispiele dafür, wie diese Verpflichtung erfüllt wird“, auf der zentralen Informationsplattform (Art. 62 Abs. 3 Buchst. b).
Stand 24.07.2026belegtAmt für Veröffentlichungen der EU · Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (ABl. L 2026/1744, 24.7.2026), deutsche Fassung über Cellar
Die Erwägungsgründe der VO (EU) 2026/1744 begründen die Änderung damit, dass strenge Verpflichtungen „nicht für alle Arten von Anbietern und Betreibern geeignet“ seien und gerade kleineren Unternehmen zusätzlichen Befolgungsaufwand verursachten.
Stand 24.07.2026belegtAmt für Veröffentlichungen der EU · Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (ABl. L 2026/1744, 24.7.2026), deutsche Fassung über Cellar
Die Kommission schreibt in ihren FAQ zur KI-Kompetenz (Stand 27.07.2026), Organisationen „can keep an internal record of trainings and/or other guiding initiatives“; ein Zertifikat sei nicht nötig.
Stand 27.07.2026belegtEuropäische Kommission · AI Literacy – Questions & Answers
Laut denselben FAQ werden „no strict requirements or mandatory trainings“ auferlegt; das Vorgehen richtet sich nach Rolle (Anbieter oder Betreiber), Risiko der Systeme und Vorwissen des Personals.
Stand 27.07.2026belegtEuropäische Kommission · AI Literacy – Questions & Answers
Die FAQ halten fest: Betreiber von Hochrisiko-Systemen müssen ihr Personal weiterhin für die menschliche Aufsicht schulen.
Stand 27.07.2026belegtEuropäische Kommission · AI Literacy – Questions & Answers
Digital-Omnibus zur KI
Steht oben.
Belege der Prüffrage
Art. 50: erkennen, dass KI spricht
Kurs „Recht im Alltag“ · Richtwert allein etwa 12 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k4-l3-transparenz-art-50/
Transparenzpflichten (Art. 50)
Art. 50 verlangt, dass Menschen erkennen können, wann sie mit KI sprechen oder KI-erzeugte Inhalte vor sich haben.
Anbieter müssen KI-Systeme, die direkt mit Menschen interagieren, so gestalten, dass diese erfahren, dass sie mit einem KI-System interagieren, außer es ist offensichtlich.
Stand 15.10.2026belegtartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 50 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Anbieter von Systemen, die synthetische Audio-, Bild-, Video- oder Textinhalte erzeugen, müssen die Ausgaben maschinenlesbar als künstlich erzeugt kennzeichnen.
Stand 15.10.2026belegtartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 50 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Betreiber müssen offenlegen, wenn Bild-, Audio- oder Videoinhalte Deepfakes sind; bei KI-Texten zu Themen von öffentlichem Interesse entfällt die Pflicht, wenn ein Mensch redaktionell geprüft und verantwortet hat.
Stand 15.10.2026belegtartificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 50 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Die Transparenzpflichten des Art. 50 gelten seit 2. August 2026; für generative Systeme, die schon vor diesem Tag am Markt waren, gilt für die maschinenlesbare Kennzeichnung (Abs. 2) eine Frist bis 2. Dezember 2026.
Stand 27.07.2026belegtNicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalLewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
KI-Verordnung
Steht oben.
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-recht-13, A-recht-11, A-recht-14
Raten wird belohnt
Kurs „Woher Halluzination kommt“ · Richtwert allein etwa 12 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k2-l1-raten-wird-belohnt/
Halluzination
Eine Halluzination ist eine Antwort, die plausibel und selbstsicher klingt, aber falsch oder erfunden ist.
Kalai u. a. (OpenAI/Georgia Tech, 2025) beschreiben Halluzinationen als übermäßig selbstsichere, plausible Falschaussagen, die auch in den neuesten Modellen vorkommen.
Stand 04.09.2025belegtOpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)arXiv · Why Language Models Hallucinate (arXiv:2509.04664)
Die BMI-Leitlinien erklären Halluzinieren als plausibel wirkende falsche Antworten, etwa weil das Modell Teile der Anweisung ausblendet.
Beispiel aus dem Aufsatz: Auf die Frage nach Adam Kalais Geburtstag („nur antworten, wenn bekannt“) nannte ein großes offenes Modell in drei Versuchen drei verschiedene falsche Daten.
Stand 04.09.2025gemessenOpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
Vortraining (Ursache von Halluzination)
Schon beim Lernen aus Texten entstehen Fehler, weil das Modell bei seltenen, zufälligen Fakten keine Regel erkennen kann.
Der Aufsatz zeigt: Auch mit fehlerfreien Trainingsdaten führt das Lernziel des Vortrainings zu Fehlern, weil Erzeugen schwerer ist als zu entscheiden, ob eine Antwort gültig ist.
Stand 04.09.2025belegtOpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
Die Fehlerrate beim Erzeugen ist laut Aufsatz mindestens etwa doppelt so hoch wie die Fehlerrate bei der Ja/Nein-Frage „Ist das eine gültige Antwort?“.
Stand 04.09.2025belegtOpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
Bei willkürlichen Fakten ohne Muster (z. B. Geburtstage) halluziniert ein Basismodell laut Aufsatz mindestens so oft, wie solche Fakten im Training nur ein einziges Mal vorkamen — kommen 20 % nur einmal vor, sind mindestens 20 % Fehler zu erwarten.
Stand 04.09.2025belegtOpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
Laut Aufsatz gilt diese Analyse auch für Modelle mit Schlussfolgern und Suche und hängt nicht an der Transformer-Bauweise.
Stand 04.09.2025belegtOpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
Raten wird belohnt
Modelle werden wie Prüflinge in Multiple-Choice-Tests bewertet: Raten bringt Punkte, „weiß ich nicht“ bringt keine.
Halluzinationen bleiben nach dem Nachtraining bestehen, weil die meisten Bewertungen nur richtig/falsch zählen und so Raten bei Unsicherheit belohnen.
Stand 04.09.2025belegtOpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)arXiv · Why Language Models Hallucinate (arXiv:2509.04664)
Ein Modell, das bei Unsicherheit immer rät, schlägt unter 0-1-Bewertung ein ansonsten gleiches Modell, das Unsicherheit ehrlich meldet.
Stand 04.09.2025belegtOpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
Die Autoren schlagen vor, nicht zusätzliche Halluzinationstests zu bauen, sondern die Bewertung der verbreiteten Benchmarks zu ändern.
Stand 04.09.2025belegtarXiv · Why Language Models Hallucinate (arXiv:2509.04664)
Vorschlag des Aufsatzes: Prüfungsfragen nennen eine Vertrauensschwelle t, falsche Antworten kosten t/(1−t) Punkte und „weiß ich nicht“ 0 Punkte — bei t = 0,75 also 2 Punkte Abzug für einen Fehler.
Stand 04.09.2025belegtOpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-halluz-8, A-halluz-9, A-halluz-4
Falsche Voraussetzung, erfundene Antwort
Kurs „Woher Halluzination kommt“ · Richtwert allein etwa 11 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k2-l2-falsche-voraussetzung/
Halluzination
Steht oben.
Typische Fehler beim Prompten
Häufige Fehler sind vage Aufträge, fehlende Erfolgskriterien, keine Tests und ungeprüfte Übernahme der Ergebnisse.
Fehler „zu vage“: „Create an analytics dashboard“ wirkt laut Anthropic schwächer als derselbe Auftrag mit ausdrücklichem Wunsch nach vielen Funktionen und Interaktionen.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Prompting best practices
Fehler „ohne Tests“: OpenAI empfiehlt Test- und Bewertungssuiten (Evals), die das Prompt-Verhalten beim Ändern oder Modellwechsel messen.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeOpenAI · Prompt engineering
Die BMI-Leitlinien raten Beschäftigten der Bundesverwaltung, Formulierungen auszuprobieren, Rolle und Sprachstil vorzugeben (z. B. „Nutze einen professionellen Schreibstil.“) sowie Struktur, Format und Kontext zu nennen.
Die BMI-Leitlinien zeigen am Beispiel „erster Mensch auf dem Mars“, dass ein Modell auf eine falsche Voraussetzung hin eine erfundene Antwort („Alex Stone, 2025“) geben kann, und nennen präzises Prompten als Gegenmittel.
Prompt (klar und direkt)
Das Modell weiß nur, was im Prompt steht — also Ziel, Kontext, Format und Grenzen ausdrücklich nennen.
Anthropic empfiehlt, Claude wie eine brillante, aber neue Mitarbeiterin ohne Kenntnis der eigenen Gepflogenheiten zu behandeln: je genauer die Erklärung, desto besser das Ergebnis.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Prompting best practices
Anthropics „goldene Regel“: den Prompt einer Kollegin ohne Vorwissen zeigen — wäre sie verwirrt, ist es das Modell auch.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Prompting best practices
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-prompten-23, A-halluz-2
Prüfen bleibt Pflicht
Kurs „Woher Halluzination kommt“ · Richtwert allein etwa 11 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k2-l4-pruefen-bleibt-pflicht/
Gegenmittel gegen Halluzination
Halluzinationen lassen sich verringern, aber nicht abschalten: Unsicherheit erlauben, Quellen verlangen, eigene Daten mitgeben und Ergebnisse prüfen.
Gegenmittel „weiß ich nicht“ zulassen: Claude ausdrücklich erlauben, Unsicherheit zuzugeben, kann falsche Angaben laut Anthropic drastisch verringern.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Reduce hallucinations
Gegenmittel wörtliche Zitate: Bei langen Dokumenten (über 20 000 Token) zuerst wörtliche Zitate herausziehen lassen und nur darauf aufbauen.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Reduce hallucinations
Gegenmittel Belege prüfen: Zu jeder Aussage ein stützendes Zitat suchen lassen und Aussagen ohne Zitat streichen.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Reduce hallucinations
Gegenmittel Mehrfachlauf: Denselben Prompt mehrmals laufen lassen und vergleichen — Widersprüche zwischen den Antworten deuten auf Halluzinationen.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Reduce hallucinations
Gegenmittel Wissen begrenzen: Das Modell anweisen, nur die mitgegebenen Dokumente und nicht sein Allgemeinwissen zu nutzen.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Reduce hallucinations
Gegenmittel Abruf: RAG gibt dem Modell externe, durchsuchbare Quellen zusätzlich zum Wissen in seinen Gewichten.
Stand 22.05.2020belegtarXiv (Lewis u. a., NeurIPS 2020) · Retrieval-Augmented Generation for Knowledge-Intensive NLP Tasks
Gegenmittel nachsehen statt raten (Agenten): Anthropic empfiehlt, im Prompt zu verlangen, dass der Agent Dateien liest, bevor er Aussagen über Code macht.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Prompting best practices
Grenze: Auch nach Anthropic verringern diese Techniken Halluzinationen nur und beseitigen sie nicht; wichtige Angaben sind immer zu prüfen.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Reduce hallucinations
In der Bundesverwaltung prüfen Nutzende KI-generierte Inhalte vor der weiteren Verwendung fachlich; die Verantwortung bleibt bei der Person.
Stand 03.2025belegtBundesministerium des Innern und für Heimat; Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik (abgelegt bei BMDS) · Leitlinien für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der BundesverwaltungDeutscher Bundestag · hib 635/2026 – Antwort der Bundesregierung (Drucksache 21/7443) zu KI in der Verwaltung
Halluzination
Steht oben.
Leitlinien für die Bundesverwaltung
Steht oben.
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-halluz-19, A-halluz-1, A-halluz-20, A-recht-22
Welche Daten in welches Werkzeug dürfen
Kurs „Sicher arbeiten: Daten, Prompt-Injektion, Deepfakes“ · Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k17-l1-welche-daten-wohin/
Training mit API-Daten
Die drei großen Anbieter sagen, dass sie mit Daten aus ihren bezahlten API-Diensten nicht trainieren — Googles kostenlose Gemini-Stufe ist die Ausnahme.
Anthropic: „Anthropic does not use the data you share when using our commercial products to train our models“, außer der Kunde nimmt am „Development Partner Program“ teil.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Does Anthropic Act as a Data Processor or Controller?
Anthropic sagt für aufbewahrte API-Daten zu: „Retained data is never used for model training without your express permission.“
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · API and data retention
Claude Fable 5.1 verlangt laut Anthropic 30 Tage Datenaufbewahrung und ist ohne ausdrückliche Freigabe nicht unter „Zero Data Retention“ verfügbar.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · API and data retention
OpenAI: „As of March 1, 2023, data sent to the OpenAI API is not used to train or improve OpenAI models“, außer der Kunde willigt ausdrücklich ein.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeOpenAI · Data controls in the OpenAI platform (Your data)
OpenAI bewahrt Protokolle zur Missbrauchserkennung standardmäßig „up to 30 days“ auf.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeOpenAI · Data controls in the OpenAI platform (Your data)
Google nutzt bei den kostenpflichtigen Gemini-API-Diensten Eingaben und Antworten nicht, um Produkte zu verbessern; bei den kostenlosen Diensten schon, dort können auch Menschen sie lesen („human reviewers may read, annotate, and process your API input and output“).
Stand 28.04.2026AnbieterangabeGoogle · Gemini API Additional Terms of Service
Google rät für die kostenlosen Dienste: „Do not submit sensitive, confidential, or personal information to the Unpaid Services.“
Stand 28.04.2026AnbieterangabeGoogle · Gemini API Additional Terms of Service
Microsoft: gespeicherte Copilot-Verläufe werden verschlüsselt abgelegt und „isn't used to train foundation LLMs“; freiwilliges Feedback dient zur Verbesserung von Copilot, aber nicht zum Training der Grundmodelle.
Stand 09.07.2026AnbieterangabeMicrosoft · Data, Privacy, and Security for Microsoft Copilot
Google: „Your content is not human reviewed or otherwise used for Generative AI model training outside your domain without permission.“
Stand 06.10.2026AnbieterangabeGoogle · Generative AI in Google Workspace Privacy Hub
DSGVO beim Einsatz von Cloud-Modellen
Wer personenbezogene Daten in ein KI-System eingibt, braucht dafür eine Rechtsgrundlage und muss prüfen, wo und von wem sie verarbeitet werden.
Die Datenschutzkonferenz veröffentlichte am 6. Mai 2024 die Orientierungshilfe „Künstliche Intelligenz und Datenschutz“ als Checkliste für Unternehmen und Behörden zur Auswahl und Nutzung von KI-Anwendungen, mit Schwerpunkt auf großen Sprachmodellen.
Stand 06.05.2024belegtDatenschutzkonferenz (DSK) · Pressemitteilung: Datenschutzkonferenz veröffentlicht Orientierungshilfe KI und Datenschutz
Die DSK-Orientierungshilfe behandelt u. a. Zweckbestimmung, Transparenzpflichten, Betroffenenrechte und die Richtigkeit von Ergebnissen.
Stand 06.05.2024belegtDatenschutzkonferenz (DSK) · Pressemitteilung: Datenschutzkonferenz veröffentlicht Orientierungshilfe KI und Datenschutz
Personenbezogene Daten dürfen seit dem Angemessenheitsbeschluss vom 10. Juli 2023 frei an US-Unternehmen fließen, die am EU-US Data Privacy Framework teilnehmen.
Stand 15.10.2026belegtEuropäische Kommission · EU-US data transfers
Auch bei eigenem Betrieb (ohne externen Anbieter) gelten die Datenschutzgrundsätze; Training mit personenbezogenen Daten braucht eine Rechtsgrundlage.
Datenresidenz
Datenresidenz heißt, dass ein Anbieter zusagt, Daten nur in einer bestimmten Region zu verarbeiten oder zu speichern.
Anthropic trennt zwei Einstellungen: „Inference geo“ (wo das Modell rechnet, je Anfrage) und „Workspace geo“ (wo Daten gespeichert werden).
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Data residency
Bei der Claude API gibt es als Rechenort nur
"global"(Standard, jede verfügbare Region) und"us"; als Speicherort ist „Currently,"us"is the only available workspace geo“ — eine EU-Option nennt Anthropic nicht.Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Data residency
Rechnen nur in den USA (
inference_geo: "us") kostet bei Claude 4.6 und neuer das 1,1-Fache des Standardpreises.Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Data residency
Bei Amazon Bedrock und Google Cloud bestimmt laut Anthropic die Endpunkt-Adresse bzw. das Inferenzprofil die Region; Bedrock bietet für Claude Sonnet 4.5 und neuer „regional endpoints (guaranteed data routing)“.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Data residencyAnthropic · Models overview
OpenAI bietet für die API eine Region „Europe (EEA + Switzerland)“ über
eu.api.openai.commit Speicherung und Verarbeitung in der Region; eingestellt wird sie je Projekt.Stand 15.10.2026AnbieterangabeOpenAI · Data controls in the OpenAI platform (Your data)
Die EU-Region von OpenAI setzt eine besondere Aufbewahrungsregel voraus (laut Tabelle „Requires Zero Data Retention, Modified Abuse Monitoring, Private Retention with PSP, or Safety Retention“) und kostet für Modelle ab 05.03.2026 „a 10% uplift“.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeOpenAI · Data controls in the OpenAI platform (Your data)
Bei OpenAI unterstützen Dateien und Vektorspeicher die Speicherung in der EU, laut Tabelle aber nicht die Verarbeitung dort.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeOpenAI · Data controls in the OpenAI platform (Your data)
Google Vertex AI hat für Gemini einen EU-Endpunkt (
eu), der „strictly covers data residency within EU member states“ (ohne Vereinigtes Königreich und Schweiz); globale Endpunkte „don't provide regional isolation or data residency guarantees“.Stand 15.10.2026AnbieterangabeGoogle Cloud · Generative AI on Vertex AI – Data residency
Laut Google bleiben gespeicherte Daten am gewählten Ort; wo gerechnet wird, hängt vom gewählten Endpunkt ab.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeGoogle Cloud · Generative AI on Vertex AI – Data residency
Leitlinien für die Bundesverwaltung
Steht oben.
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-recht-24, A-daten-15, A-daten-2
Vor- und Nachteile je Achse
Kurs „Lokal oder Cloud?“ · Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k3-l2-vor-und-nachteile/
Lokal oder Cloud: Abwägung
Lokal und Cloud unterscheiden sich vor allem bei Datenschutz, Kosten, Qualität, Abhängigkeit und Aufwand.
Vorteil lokal, Datenschutz: Für KI-Systeme auf externer Infrastruktur gilt in der Bundesverwaltung der „restriktivste Fall der Dateneingabe“, weil eingegebene Informationen von Privatfirmen nachgenutzt werden oder leichter öffentlich werden können.
Achse Drittland: Seit dem Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vom 10.07.2023 dürfen personenbezogene Daten frei an US-Unternehmen fließen, die am EU-US Data Privacy Framework teilnehmen — bei Cloud-Anbietern ist diese Teilnahme also zu prüfen.
Stand 15.10.2026belegtEuropäische Kommission · EU-US data transfers
Kosten Cloud: Bezahlt wird je Token; die Spanne reicht im Oktober 2026 von 0,10 $ (Haiku 5.5, GPT-6 Luna) bis 10 $ (Fable 5.1, GPT-6 Astra) je 1 Mio. Eingabe-Token.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Claude PricingOpenAI · Pricing
Kosten lokal: Statt je Token zahlt man Hardware; ein mittleres offenes Modell wie Gemma 4 31B braucht in 4 Bit 17,5 GB Speicher allein für die Gewichte.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeGoogle · Gemma 4 model overview
Nachteil lokal, Qualität/Größe: Die größten offenen Modelle passen nicht auf Arbeitsplatzrechner — Nemotron 3 Ultra verlangt mindestens 4× B200 oder 8× H100.
Stand 04.06.2026AnbieterangabeNVIDIA · NVIDIA-Nemotron-3-Ultra-550B-A55B-NVFP4 (Model Card)
Nachteil Cloud, Abhängigkeit: Anbieter schalten Modelle ab; Anthropic sagt für die aktuellen Modelle nur zu, sie nicht vor September/Oktober 2027 abzuschalten.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Models overview
Gegenmittel Abhängigkeit: OpenAI empfiehlt, Produktivanwendungen auf eine feste Modellversion (Snapshot) festzulegen und Tests zu bauen, die das Verhalten beim Wechsel messen.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeOpenAI · Prompt engineering
Kosten Cloud schwanken auch nach Uhrzeit: DeepSeek berechnet außerhalb der Hauptzeiten die Hälfte.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeDeepSeek · Models & Pricing
DSGVO beim Einsatz von Cloud-Modellen
Steht oben.
Open-weight-Modell
Bei einem Open-weight-Modell kann man die gelernten Zahlen (Gewichte) herunterladen und selbst betreiben; die Lizenz regelt, was man damit darf.
Offene Gewichte heißen nicht automatisch Open Source: Llama 4 nutzt eine eigene Lizenz mit Freischaltung, Nemotron 3 Ultra die OpenMDW-1.1, Qwen3.8-27B Apache 2.0, Phi-4-reasoning-vision MIT.
Stand 15.10.2026belegtHugging Face / Meta · Hugging Face API: meta-llama/Llama-4-Scout-17B-16E-InstructNVIDIA · NVIDIA-Nemotron-3-Ultra-550B-A55B-NVFP4 (Model Card)Alibaba / Qwen · Qwen3.8-27B (Model Card)Microsoft · Phi-4-reasoning-vision-15B (Model Card)
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-lokal-19, A-lokal-20, A-lokal-18
Personendaten und Cloud-Modelle
Kurs „Recht im Alltag“ · Richtwert allein etwa 12 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k4-l4-personendaten-und-cloud/
DSGVO beim Einsatz von Cloud-Modellen
Steht oben.
Cloud-API
Man schickt Eingaben über das Internet an den Anbieter, der das Modell betreibt, und zahlt je verarbeitetem Token.
Claude-Modelle laufen nicht nur bei Anthropic, sondern auch bei Amazon Bedrock, Google Cloud und Microsoft Foundry; Bedrock bietet regionale Endpunkte mit garantierter Datenleitung.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Models overview
Selbst betrieben (self-hosted)
Selbst betrieben heißt: die eigene Organisation betreibt das Modell und trägt die Datenschutzpflichten selbst.
Auch beim internen Betrieb müssen datenschutzrechtliche Grundsätze eingehalten werden; das Training mit personenbezogenen Daten braucht zum Beispiel eine Rechtsgrundlage.
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-recht-17, A-lokal-15, A-recht-18
Mail-Entwurf mit Rolle und Kriterien
Kurs „Text, Mail, Protokoll“ · Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k14-l1-mail-mit-rolle-und-kriterien/
Mail-Entwurf
Aus Stichpunkten eine sachliche Mail entwerfen lassen und vor dem Senden selbst prüfen.
Keine gültige Aussage am Schulungstag.
Rolle
Eine Rolle im Systemprompt richtet Verhalten und Ton des Modells auf den Anwendungsfall aus; ein Satz genügt.
Schon ein einziger Satz, der im Systemprompt eine Rolle festlegt, richtet Verhalten und Ton von Claude auf den Anwendungsfall aus.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Prompting best practices
Erfolgskriterien
Erfolgskriterien legen vorher fest, woran man ein gutes Ergebnis erkennt; ohne sie lässt sich ein Prompt nicht testen.
Anthropic setzt vor das Prompten drei Dinge voraus: klare Erfolgskriterien, eine Möglichkeit, sie zu testen, und einen ersten Entwurf.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeAnthropic · Prompt engineering overview
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-prompten-2, A-prompten-14
Ein Pilot, eine Messung
Kurs „KI-Richtlinie und Nachweis“ · Richtwert allein etwa 13 min (Schätzung) · Web-Lektion kidemie.ai/lektion/k18-l4-ein-pilot-eine-messung/
Pilot mit Messung
Ein Pilot prüft eine KI-Anwendung an einer kleinen Aufgabe und misst vorher und nachher dieselben Größen, damit Nutzen belegt statt behauptet wird.
Das „AI Playbook for the UK Government“ (10.02.2025) empfiehlt Nutzerforschung vor dem Projekt, die „will help establish a baseline of metrics to measure your project outcomes against“.
Stand 10.02.2025belegtUK Government (GOV.UK) · Artificial Intelligence Playbook for the UK Government
Das Playbook unterscheidet: „Model metrics measure how well your technology is performing“, Dienst-Kennzahlen zeigen, ob Bedürfnisse der Nutzer und Ziele des Hauses erreicht werden.
Stand 10.02.2025belegtUK Government (GOV.UK) · Artificial Intelligence Playbook for the UK Government
Für die Auswahl von Anwendungsfällen empfiehlt das Playbook, die Wirkung mit Werkzeugen „like cost-benefit analysis“ abzuschätzen.
Stand 10.02.2025belegtUK Government (GOV.UK) · Artificial Intelligence Playbook for the UK Government
Erfolgskriterien
Steht oben.
Eigene Messung
Statt Bestenlisten zu glauben, legt man eigene Testfälle fest und lässt mehrere Modelle oder Prompts dieselben Aufgaben lösen.
promptfoo ist laut Projekt „an open-source CLI and library for evaluating and red-teaming LLM apps“ unter MIT-Lizenz; Prompts, Testfälle und Anbieter werden ohne Code festgelegt, Ergebnisse als Matrix nebeneinander gezeigt.
Stand 16.10.2026belegtpromptfoo · Intro | promptfoopromptfoo · promptfoo/promptfoo (README)
promptfoo „runs completely locally. The evals run on your machine and talk directly with the LLM.“
Stand 16.10.2026belegtpromptfoo · Intro | promptfoo
Das promptfoo-Repository vermerkt: „Promptfoo is now part of OpenAI“ und bleibe „open source and MIT licensed“.
Stand 16.10.2026belegtpromptfoo · promptfoo/promptfoo (README)
Belege der Prüffrage
Steht oben: A-haus-15, A-haus-16, A-prompten-2
Vorführung: Lokal gegen Cloud: eine Mail umformulieren
Aufgezeichnet 15.10.2026 · qwen2.5-coder:7b, haiku · Belege der Vorführung
Ollama ist ein MIT-lizenziertes Werkzeug, um offene Modelle lokal (oder in der Cloud) zu starten.
Stand 15.10.2026AnbieterangabeOllama · ollama/ollama (README)
Steht oben: A-lokal-14, A-lokal-16, A-lokal-17
Quellen
- artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 113 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
https://artificialintelligenceact.eu/de/article/113/
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official Journal
https://www.nicfab.eu/en/posts/digital-omnibus-ai-official-journal/
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2026-07-24 - Lewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
https://www.lewissilkin.com/insights/2026/07/27/the-digital-omnibus-on-ai-enters-into-force-today-102nedo
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2026-07-27 - artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 4 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
https://artificialintelligenceact.eu/de/article/4/
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - buzer.de (nicht amtlich) · Artikel 4 KI-VO – KI-Kompetenz (konsolidierte Fassung)
https://www.buzer.de/s1.htm?g=KI-VO&a=4
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: Fassung durch VO (EU) 2026/1744, ABl. L 2026/1744 vom 24.07.2026, m.W.v. 27.07.2026 - Bundesministerium des Innern und für Heimat; Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik (abgelegt bei BMDS) · Leitlinien für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Bundesverwaltung
https://bmds.bund.de/fileadmin/BMDS/Dokumente/CDR_Leitlinien-ki-bundesverwaltung.pdf
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2025-03 - Deutscher Bundestag · hib 635/2026 – Antwort der Bundesregierung (Drucksache 21/7443) zu KI in der Verwaltung
https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1202030
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2026-08-10 - Amt für Veröffentlichungen der EU · Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (ABl. L 2026/1744, 24.7.2026), deutsche Fassung über Cellar
https://publications.europa.eu/resource/celex/32026R1744
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https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/faqs/ai-literacy-questions-answers
abgerufen 16.10.2026 · Datum der Quelle: 2026-07-27 - artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 50 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
https://artificialintelligenceact.eu/de/article/50/
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abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2025-09-04 - arXiv · Why Language Models Hallucinate (arXiv:2509.04664)
https://arxiv.org/abs/2509.04664
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2025-09-04 - Anthropic · Prompting best practices
https://platform.claude.com/docs/en/build-with-claude/prompt-engineering/claude-prompting-best-practices
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - OpenAI · Prompt engineering
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abgerufen 16.10.2026 · Datum der Quelle: 2026-10-06 - Datenschutzkonferenz (DSK) · Pressemitteilung: Datenschutzkonferenz veröffentlicht Orientierungshilfe KI und Datenschutz
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https://claude.com/pricing
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - OpenAI · Pricing
https://developers.openai.com/api/docs/pricing
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - Google · Gemma 4 model overview
https://ai.google.dev/gemma/docs/core
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - NVIDIA · NVIDIA-Nemotron-3-Ultra-550B-A55B-NVFP4 (Model Card)
https://huggingface.co/nvidia/NVIDIA-Nemotron-3-Ultra-550B-A55B-NVFP4/raw/main/README.md
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2026-06-04 - Anthropic · Models overview
https://platform.claude.com/docs/en/docs/about-claude/models/overview
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - DeepSeek · Models & Pricing
https://api-docs.deepseek.com/quick_start/pricing
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - Hugging Face / Meta · Hugging Face API: meta-llama/Llama-4-Scout-17B-16E-Instruct
https://huggingface.co/api/models/meta-llama/Llama-4-Scout-17B-16E-Instruct
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2026-10-15 (Abfrage) - Alibaba / Qwen · Qwen3.8-27B (Model Card)
https://huggingface.co/Qwen/Qwen3.8-27B/raw/main/README.md
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2026-08-05 - Microsoft · Phi-4-reasoning-vision-15B (Model Card)
https://huggingface.co/microsoft/Phi-4-reasoning-vision-15B/raw/main/README.md
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: 2026-03-04 - Ollama · ollama/ollama (README)
https://github.com/ollama/ollama
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - Anthropic · Prompt engineering overview
https://platform.claude.com/docs/en/build-with-claude/prompt-engineering/overview
abgerufen 15.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-15) - UK Government (GOV.UK) · Artificial Intelligence Playbook for the UK Government
https://www.gov.uk/government/publications/ai-playbook-for-the-uk-government/artificial-intelligence-playbook-for-the-uk-government-html
abgerufen 16.10.2026 · Datum der Quelle: 2025-02-10 - promptfoo · Intro | promptfoo
https://www.promptfoo.dev/docs/intro/
abgerufen 16.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-16) - promptfoo · promptfoo/promptfoo (README)
https://github.com/promptfoo/promptfoo
abgerufen 16.10.2026 · Datum der Quelle: ohne Datum (Abruf 2026-10-16)
Übungsblatt
Zum Lösen auf Papier, ohne Netz: je Lektion die ganze Übung, dahinter auf eigener Seite die Auflösung
mit Aussage, Quelle und Stand. Die Web-Lektion ist ein Zusatz für danach — frei und ohne Konto, sobald KIdemie unter
kidemie.ai ausgerollt ist. Kopierblöcke stammen aus datierten Aufzeichnungen.
Die KI-Verordnung und der Digital-Omnibus
Übung: Halluzinationsjagd · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k4-l1-ki-verordnung-und-omnibus/
Vier dieser Sätze stehen mit Quelle im Netz, einer nicht. Welcher?
- Die KI-Verordnung trat am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft und gilt grundsätzlich ab dem 2. August 2026.
- Die Verordnung (EU) 2026/1744 („Digital-Omnibus zur KI“) wurde am 24. Juli 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und trat am 27. Juli 2026 in Kraft.
- Seit dem Digital-Omnibus gilt die KI-Verordnung für Behörden gar nicht mehr.
- Durch den Omnibus gelten die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-Systeme nach Anhang III erst ab 2. Dezember 2027 und für in Produkte eingebaute Systeme nach Anhang I ab 2. August 2028.
- Für Hochrisiko-Systeme, die Behörden nutzen sollen, bleibt laut Fachquelle die Frist 2. August 2030 unverändert.
Prüffrage: Was hat der Digital-Omnibus an der KI-Verordnung geändert?
- Er hat sie vollständig aufgehoben.
- Er hat sie abgeschwächt und Fristen verschoben, etwa für Hochrisiko-Systeme.
- Er hat alle Fristen vorgezogen.
Auflösung zeigen: Die KI-Verordnung und der Digital-Omnibus
Auflösung: Die KI-Verordnung und der Digital-Omnibus
Der dritte Satz hat keine Quelle. Der Omnibus ändert die Verordnung, er hebt sie nicht auf.
belegt
Die KI-Verordnung trat am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft und gilt grundsätzlich ab dem 2. August 2026.
Stand 15.10.2026artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 113 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
belegt
Die Verordnung (EU) 2026/1744 („Digital-Omnibus zur KI“) wurde am 24. Juli 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und trat am 27. Juli 2026 in Kraft.
Stand 27.07.2026NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalLewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
ohne Quelle — für die Übung formuliert
Seit dem Digital-Omnibus gilt die KI-Verordnung für Behörden gar nicht mehr.
Der Omnibus schwächt ab und verschiebt Fristen; für Hochrisiko-Systeme von Behörden bleibt eine Frist sogar unverändert (A-recht-3, A-recht-5).
belegt
Durch den Omnibus gelten die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-Systeme nach Anhang III erst ab 2. Dezember 2027 und für in Produkte eingebaute Systeme nach Anhang I ab 2. August 2028.
Stand 27.07.2026NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalLewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
belegt
Für Hochrisiko-Systeme, die Behörden nutzen sollen, bleibt laut Fachquelle die Frist 2. August 2030 unverändert.
Stand 24.07.2026NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official Journal
Prüffrage: Was hat der Digital-Omnibus an der KI-Verordnung geändert?
Richtig: Er hat sie abgeschwächt und Fristen verschoben, etwa für Hochrisiko-Systeme.
Beleg wie oben: „Die Verordnung (EU) 2026/1744 („Digital-Omnibus zur KI“) wurde am 24. Juli 2026 …“
Beleg wie oben: „Durch den Omnibus gelten die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-Systeme nach …“
Beleg wie oben: „Für Hochrisiko-Systeme, die Behörden nutzen sollen, bleibt laut Fachquelle die …“
KI-Kompetenz nach Art. 4 seit dem Omnibus
Übung: Halluzinationsjagd · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k4-l2-ki-kompetenz-art-4/
Vier dieser Sätze stehen mit Quelle im Netz, einer nicht. Welcher?
- Ursprünglicher Wortlaut (2024): Anbieter und Betreiber ergreifen Maßnahmen, um „nach besten Kräften“ sicherzustellen, dass ihr Personal und andere Personen in ihrem Auftrag über „ausreichende KI-Kompetenz“ verfügen.
- Seit dem Omnibus (27.07.2026) müssen Anbieter und Betreiber laut Fachquellen Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz treffen, aber kein bestimmtes Kompetenzniveau einzelner Personen mehr garantieren.
- Art. 4 schreibt jeder Behörde eine bestimmte Schulung mit Abschlussprüfung und Zeugnis für alle Beschäftigten vor.
- Behörden, die KI-Systeme einsetzen, sind Betreiber im Sinn von Art. 4 und müssen Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihres Personals treffen; Form und Umfang legen die gefundenen Quellen nicht fest.
- Leitsatz B5 verpflichtet Behörden, ein Angebot zum Kompetenzaufbau sicherzustellen.
Prüffrage: Was verlangt Art. 4 seit dem Omnibus vom 27.07.2026 von einer Behörde, die KI einsetzt?
- Nichts mehr; die Pflicht ist mit dem Omnibus entfallen.
- Dass jede einzelne Person nachweislich ein ausreichendes Kompetenzniveau erreicht.
- Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz ihres Personals — ein bestimmtes Niveau je Person muss sie nicht mehr garantieren.
Auflösung zeigen: KI-Kompetenz nach Art. 4 seit dem Omnibus
Auflösung: KI-Kompetenz nach Art. 4 seit dem Omnibus
Der dritte Satz hat keine Quelle. Belegt ist die Pflicht zu Maßnahmen und ein Kompetenzangebot — eine bestimmte Schulungsform schreibt keine gefundene Quelle vor.
belegt
Ursprünglicher Wortlaut (2024): Anbieter und Betreiber ergreifen Maßnahmen, um „nach besten Kräften“ sicherzustellen, dass ihr Personal und andere Personen in ihrem Auftrag über „ausreichende KI-Kompetenz“ verfügen.
Stand 15.10.2026artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 4 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
belegt
Seit dem Omnibus (27.07.2026) müssen Anbieter und Betreiber laut Fachquellen Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz treffen, aber kein bestimmtes Kompetenzniveau einzelner Personen mehr garantieren.
Stand 27.07.2026NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalLewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
ohne Quelle — für die Übung formuliert
Art. 4 schreibt jeder Behörde eine bestimmte Schulung mit Abschlussprüfung und Zeugnis für alle Beschäftigten vor.
Form und Umfang der Maßnahmen legen die gefundenen Quellen nicht fest (A-recht-28).
belegt
Behörden, die KI-Systeme einsetzen, sind Betreiber im Sinn von Art. 4 und müssen Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihres Personals treffen; Form und Umfang legen die gefundenen Quellen nicht fest.
Stand 27.07.2026artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 4 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalBundesministerium des Innern und für Heimat; Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik (abgelegt bei BMDS) · Leitlinien für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Bundesverwaltung
belegt
Leitsatz B5 verpflichtet Behörden, ein Angebot zum Kompetenzaufbau sicherzustellen.
Prüffrage: Was verlangt Art. 4 seit dem Omnibus vom 27.07.2026 von einer Behörde, die KI einsetzt?
Richtig: Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz ihres Personals — ein bestimmtes Niveau je Person muss sie nicht mehr garantieren.
Beleg wie oben: „Seit dem Omnibus (27.07.2026) müssen Anbieter und Betreiber laut Fachquellen …“
Für Behörden heißt das: Die Pflicht zu Schulungs- und Fördermaßnahmen besteht weiter, die Pflicht zum „ausreichenden“ Niveau je Person ist entfallen (Ableitung aus A-recht-6 und A-recht-9).
Stand 27.07.2026artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 4 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official Journal
Beleg wie oben: „Behörden, die KI-Systeme einsetzen, sind Betreiber im Sinn von Art. 4 und müssen …“
Art. 4 neu: was verlangt wird und was nicht
Übung: Halluzinationsjagd · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k18-l1-art-4-was-verlangt-wird/
Vier dieser Sätze stehen mit Quelle im Netz, einer nicht. Welcher?
- Die Verordnung (EU) 2026/1744 („Digital-Omnibus zur KI“) wurde am 24. Juli 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und trat am 27. Juli 2026 in Kraft.
- Art. 4 Abs. 1 KI-VO in der Fassung der VO (EU) 2026/1744 lautet laut Amtsblatt (L, 24.7.2026): „Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind …“
- Satz 2 laut Amtsblatt: „Diese Verpflichtung verpflichtet Anbieter oder Betreiber nicht, für irgendeine Person ein bestimmtes Niveau an KI-Kompetenz zu garantieren.“
- Laut denselben FAQ werden „no strict requirements or mandatory trainings“ auferlegt; das Vorgehen richtet sich nach Rolle (Anbieter oder Betreiber), Risiko der Systeme und Vorwissen des Personals.
- Art. 4 verlangt, dass jede Person, die mit KI arbeitet, eine Prüfung über ihre KI-Kompetenz ablegt.
Prüffrage: Was genügt laut den FAQ der Kommission, um die Maßnahmen zur KI-Kompetenz zu belegen?
- Eine interne Aufzeichnung der Schulungen und anderer Maßnahmen.
- Eine Bescheinigung eines anerkannten Schulungsanbieters für jede Person.
- Ein Prüfungsergebnis je Person mit Mindestpunktzahl.
- Nichts — Art. 4 gilt für Behörden nicht.
Auflösung zeigen: Art. 4 neu: was verlangt wird und was nicht
Auflösung: Art. 4 neu: was verlangt wird und was nicht
Der fünfte Satz hat keine Quelle. Verlangt sind Maßnahmen, die die KI-Kompetenz unterstützen — keine Prüfung und kein bestimmtes Niveau je Person.
belegt
Die Verordnung (EU) 2026/1744 („Digital-Omnibus zur KI“) wurde am 24. Juli 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und trat am 27. Juli 2026 in Kraft.
Stand 27.07.2026NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalLewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
belegt
Art. 4 Abs. 1 KI-VO in der Fassung der VO (EU) 2026/1744 lautet laut Amtsblatt (L, 24.7.2026): „Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind …“
Stand 24.07.2026Amt für Veröffentlichungen der EU · Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (ABl. L 2026/1744, 24.7.2026), deutsche Fassung über Cellar
belegt
Satz 2 laut Amtsblatt: „Diese Verpflichtung verpflichtet Anbieter oder Betreiber nicht, für irgendeine Person ein bestimmtes Niveau an KI-Kompetenz zu garantieren.“ — damit ist der R2-Wortlaut (A-daten-27, Quelle buzer) an der amtlichen Fassung bestätigt.
Stand 24.07.2026Amt für Veröffentlichungen der EU · Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (ABl. L 2026/1744, 24.7.2026), deutsche Fassung über Cellar
belegt
Laut denselben FAQ werden „no strict requirements or mandatory trainings“ auferlegt; das Vorgehen richtet sich nach Rolle (Anbieter oder Betreiber), Risiko der Systeme und Vorwissen des Personals.
Stand 27.07.2026Europäische Kommission · AI Literacy – Questions & Answers
ohne Quelle — für die Übung formuliert
Art. 4 verlangt, dass jede Person, die mit KI arbeitet, eine Prüfung über ihre KI-Kompetenz ablegt.
Keine Quelle verlangt eine Prüfung: Satz 2 sagt ausdrücklich, dass kein bestimmtes Niveau je Person garantiert werden muss (A-haus-9), und laut FAQ gibt es keine verpflichtenden Schulungen (A-haus-13).
Prüffrage: Was genügt laut den FAQ der Kommission, um die Maßnahmen zur KI-Kompetenz zu belegen?
Richtig: Eine interne Aufzeichnung der Schulungen und anderer Maßnahmen.
Die Kommission schreibt in ihren FAQ zur KI-Kompetenz (Stand 27.07.2026), Organisationen „can keep an internal record of trainings and/or other guiding initiatives“; ein Zertifikat sei nicht nötig.
Stand 27.07.2026Europäische Kommission · AI Literacy – Questions & Answers
Beleg wie oben: „Laut denselben FAQ werden „no strict requirements or mandatory trainings“ …“
Beleg wie oben: „Art. 4 Abs. 1 KI-VO in der Fassung der VO (EU) 2026/1744 lautet laut Amtsblatt …“
Art. 50: erkennen, dass KI spricht
Übung: Begriff und Fall verbinden · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k4-l3-transparenz-art-50/
Kreuze für jeden Begriff die Fälle an, für die er laut Netz gilt. Es kann mehrere oder keinen geben.
- Transparenzpflichten (Art. 50)
- Art. 50 verlangt, dass Menschen erkennen können, wann sie mit KI sprechen oder KI-erzeugte Inhalte vor sich haben.
- Leitlinien für die Bundesverwaltung
- BMI und Bundes-CIO haben im März 2025 Leitlinien veröffentlicht, wie Beschäftigte und Behörden des Bundes KI einsetzen sollen.
- LM Studio
- LM Studio ist eine Desktop-App mit Chat-Oberfläche für lokale Modelle, auch ohne Internet nutzbar.
- Chatbot für Bürgeranfragen
- Ein Dialogsystem beantwortet Bürgerfragen direkt; die Menschen müssen erkennen, dass sie mit einer KI sprechen.
- Text für die Öffentlichkeit
- Eine Bürgerinformation mit KI-Hilfe schreiben, redaktionell prüfen und verantworten.
- Bescheid mit Personendaten zusammenfassen
- Einen behördlichen Bescheid mit Namen und Adressen in wenigen Sätzen zusammenfassen.
- Arbeiten ohne Internet
- Unterwegs oder in abgeschotteten Netzen ein Modell nutzen, ohne dass Daten das Gerät verlassen.
| Begriff | Chatbot für Bürgeranfragen | Text für die Öffentlichkeit | Bescheid mit Personendaten zusammenfassen | Arbeiten ohne Internet |
|---|---|---|---|---|
| Transparenzpflichten (Art. 50) | ||||
| Leitlinien für die Bundesverwaltung | ||||
| LM Studio |
Prüffrage: Eine Behörde veröffentlicht eine mit KI geschriebene Bürgerinformation, die eine Redakteurin geprüft und verantwortet hat. Muss sie als KI-Text offengelegt werden?
- Ja, jeder Text, an dem KI beteiligt war, muss immer offengelegt werden.
- Nein: Bei Texten zu Themen von öffentlichem Interesse entfällt die Pflicht, wenn ein Mensch redaktionell geprüft und verantwortet hat.
- Nein, Art. 50 betrifft nur Bilder, nie Texte.
Auflösung zeigen: Art. 50: erkennen, dass KI spricht
Auflösung: Art. 50: erkennen, dass KI spricht
Transparenzpflichten (Art. 50) → Chatbot für Bürgeranfragen: Kante im Netz.
Anbieter müssen KI-Systeme, die direkt mit Menschen interagieren, so gestalten, dass diese erfahren, dass sie mit einem KI-System interagieren, außer es ist offensichtlich.
Stand 15.10.2026artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 50 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Transparenzpflichten (Art. 50) → Text für die Öffentlichkeit: Kante im Netz.
Betreiber müssen offenlegen, wenn Bild-, Audio- oder Videoinhalte Deepfakes sind; bei KI-Texten zu Themen von öffentlichem Interesse entfällt die Pflicht, wenn ein Mensch redaktionell geprüft und verantwortet hat.
Stand 15.10.2026artificialintelligenceact.eu · KI-Verordnung Artikel 50 (maschinelle Übersetzung, Fassung 2024)
Transparenzpflichten (Art. 50) → Bescheid mit Personendaten zusammenfassen: Keine Kante im Netz.
Transparenzpflichten (Art. 50) → Arbeiten ohne Internet: Keine Kante im Netz.
Leitlinien für die Bundesverwaltung → Chatbot für Bürgeranfragen: Keine Kante im Netz.
Leitlinien für die Bundesverwaltung → Text für die Öffentlichkeit: Keine Kante im Netz.
Leitlinien für die Bundesverwaltung → Bescheid mit Personendaten zusammenfassen: Kante im Netz.
Leitsatz A3: Nutzende prüfen vor der Eingabe, welche Daten in das jeweilige KI-System dürfen; ist das nicht ersichtlich, gilt der restriktivste Fall.
Leitlinien für die Bundesverwaltung → Arbeiten ohne Internet: Keine Kante im Netz.
LM Studio → Chatbot für Bürgeranfragen: Keine Kante im Netz.
LM Studio → Text für die Öffentlichkeit: Keine Kante im Netz.
LM Studio → Bescheid mit Personendaten zusammenfassen: Keine Kante im Netz.
LM Studio → Arbeiten ohne Internet: Kante im Netz.
LM Studio kann laut Hersteller vollständig offline arbeiten, sobald die Modelldateien heruntergeladen sind.
Stand 15.10.2026LM Studio · LM Studio Docs
Prüffrage: Eine Behörde veröffentlicht eine mit KI geschriebene Bürgerinformation, die eine Redakteurin geprüft und verantwortet hat. Muss sie als KI-Text offengelegt werden?
Richtig: Nein: Bei Texten zu Themen von öffentlichem Interesse entfällt die Pflicht, wenn ein Mensch redaktionell geprüft und verantwortet hat.
Beleg wie oben: „Betreiber müssen offenlegen, wenn Bild-, Audio- oder Videoinhalte Deepfakes …“
Beleg wie oben: „Anbieter müssen KI-Systeme, die direkt mit Menschen interagieren, so gestalten, …“
Die Transparenzpflichten des Art. 50 gelten seit 2. August 2026; für generative Systeme, die schon vor diesem Tag am Markt waren, gilt für die maschinenlesbare Kennzeichnung (Abs. 2) eine Frist bis 2. Dezember 2026.
Stand 27.07.2026NicFab Blog · Digital Omnibus on AI: Regulation (EU) 2026/1744 Is Published in the Official JournalLewis Silkin LLP · The Digital Omnibus on AI enters into force today
Raten wird belohnt
Übung: Halluzinationsjagd · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k2-l1-raten-wird-belohnt/
Vier dieser Sätze stehen mit Quelle im Netz, einer nicht. Welcher?
- Auf die Frage nach Adam Kalais Geburtstag („nur antworten, wenn bekannt“) nannte ein großes offenes Modell in drei Versuchen drei verschiedene falsche Daten.
- Halluzinationen bleiben nach dem Nachtraining bestehen, weil die meisten Bewertungen nur richtig/falsch zählen und so Raten bei Unsicherheit belohnen.
- Seit 2026 halluzinieren die großen Sprachmodelle nicht mehr, wenn man sie höflich fragt.
- Claude ausdrücklich erlauben, Unsicherheit zuzugeben, kann falsche Angaben laut Anthropic drastisch verringern.
- Auch nach Anthropic verringern diese Techniken Halluzinationen nur und beseitigen sie nicht; wichtige Angaben sind immer zu prüfen.
Prüffrage: Warum raten Sprachmodelle oft, statt „weiß ich nicht“ zu sagen?
- Weil die meisten Bewertungen nur richtig oder falsch zählen und Raten bei Unsicherheit damit Punkte bringt.
- Weil ihre Trainingsdaten absichtlich Fehler enthalten.
- Weil Modelle ohne Internet grundsätzlich nichts wissen.
Auflösung zeigen: Raten wird belohnt
Auflösung: Raten wird belohnt
Der dritte Satz hat keine Quelle — und A-halluz-1 sowie A-halluz-19 sagen das Gegenteil: Halluzinationen kommen auch in den neuesten Modellen vor.
belegt
Beispiel aus dem Aufsatz: Auf die Frage nach Adam Kalais Geburtstag („nur antworten, wenn bekannt“) nannte ein großes offenes Modell in drei Versuchen drei verschiedene falsche Daten.
Stand 04.09.2025OpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
belegt
Halluzinationen bleiben nach dem Nachtraining bestehen, weil die meisten Bewertungen nur richtig/falsch zählen und so Raten bei Unsicherheit belohnen.
Stand 04.09.2025OpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)arXiv · Why Language Models Hallucinate (arXiv:2509.04664)
ohne Quelle — für die Übung formuliert
Seit 2026 halluzinieren die großen Sprachmodelle nicht mehr, wenn man sie höflich fragt.
A-halluz-1 sagt: Halluzinationen kommen auch in den neuesten Modellen vor; A-halluz-19: Techniken verringern sie nur.
belegt
Gegenmittel „weiß ich nicht“ zulassen: Claude ausdrücklich erlauben, Unsicherheit zuzugeben, kann falsche Angaben laut Anthropic drastisch verringern.
Stand 15.10.2026Anthropic · Reduce hallucinations
belegt
Grenze: Auch nach Anthropic verringern diese Techniken Halluzinationen nur und beseitigen sie nicht; wichtige Angaben sind immer zu prüfen.
Stand 15.10.2026Anthropic · Reduce hallucinations
Prüffrage: Warum raten Sprachmodelle oft, statt „weiß ich nicht“ zu sagen?
Richtig: Weil die meisten Bewertungen nur richtig oder falsch zählen und Raten bei Unsicherheit damit Punkte bringt.
Beleg wie oben: „Halluzinationen bleiben nach dem Nachtraining bestehen, weil die meisten …“
Ein Modell, das bei Unsicherheit immer rät, schlägt unter 0-1-Bewertung ein ansonsten gleiches Modell, das Unsicherheit ehrlich meldet.
Stand 04.09.2025OpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
Der Aufsatz zeigt: Auch mit fehlerfreien Trainingsdaten führt das Lernziel des Vortrainings zu Fehlern, weil Erzeugen schwerer ist als zu entscheiden, ob eine Antwort gültig ist.
Stand 04.09.2025OpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)
Falsche Voraussetzung, erfundene Antwort
Übung: Halluzinationsjagd · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k2-l2-falsche-voraussetzung/
Vier dieser Sätze stehen mit Quelle im Netz, einer nicht. Welcher?
- Die BMI-Leitlinien zeigen am Beispiel „erster Mensch auf dem Mars“, dass ein Modell auf eine falsche Voraussetzung hin eine erfundene Antwort („Alex Stone, 2025“) geben kann, und nennen präzises Prompten als Gegenmittel.
- Die BMI-Leitlinien erklären Halluzinieren als plausibel wirkende falsche Antworten, etwa weil das Modell Teile der Anweisung ausblendet.
- Fragt man nach etwas, das es nicht gibt, sagt ein Sprachmodell immer zuverlässig, dass es das nicht gibt.
- Kalai u. a. (OpenAI/Georgia Tech, 2025) beschreiben Halluzinationen als übermäßig selbstsichere, plausible Falschaussagen, die auch in den neuesten Modellen vorkommen.
- Anthropic empfiehlt, Claude wie eine brillante, aber neue Mitarbeiterin ohne Kenntnis der eigenen Gepflogenheiten zu behandeln: je genauer die Erklärung, desto besser das Ergebnis.
Prüffrage: Du fragst: „Wer war der erste Mensch auf dem Mars?“ Was ist das Risiko?
- Das Modell verweigert grundsätzlich jede Antwort zum Weltraum.
- Das Modell übernimmt die falsche Voraussetzung und erfindet eine plausible Antwort.
- Das Modell sucht immer selbst im Internet und findet so die richtige Antwort.
Auflösung zeigen: Falsche Voraussetzung, erfundene Antwort
Auflösung: Falsche Voraussetzung, erfundene Antwort
Der dritte Satz hat keine Quelle. Das Beispiel aus den BMI-Leitlinien zeigt: Auf eine falsche Voraussetzung folgt leicht eine erfundene Antwort.
belegt
Die BMI-Leitlinien zeigen am Beispiel „erster Mensch auf dem Mars“, dass ein Modell auf eine falsche Voraussetzung hin eine erfundene Antwort („Alex Stone, 2025“) geben kann, und nennen präzises Prompten als Gegenmittel.
belegt
Die BMI-Leitlinien erklären Halluzinieren als plausibel wirkende falsche Antworten, etwa weil das Modell Teile der Anweisung ausblendet.
ohne Quelle — für die Übung formuliert
Fragt man nach etwas, das es nicht gibt, sagt ein Sprachmodell immer zuverlässig, dass es das nicht gibt.
Das Mars-Beispiel der BMI-Leitlinien (A-prompten-23) zeigt das Gegenteil: Das Modell erfand eine Person und ein Jahr.
belegt
Kalai u. a. (OpenAI/Georgia Tech, 2025) beschreiben Halluzinationen als übermäßig selbstsichere, plausible Falschaussagen, die auch in den neuesten Modellen vorkommen.
Stand 04.09.2025OpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)arXiv · Why Language Models Hallucinate (arXiv:2509.04664)
belegt
Anthropic empfiehlt, Claude wie eine brillante, aber neue Mitarbeiterin ohne Kenntnis der eigenen Gepflogenheiten zu behandeln: je genauer die Erklärung, desto besser das Ergebnis.
Stand 15.10.2026Anthropic · Prompting best practices
Prüffrage: Du fragst: „Wer war der erste Mensch auf dem Mars?“ Was ist das Risiko?
Richtig: Das Modell übernimmt die falsche Voraussetzung und erfindet eine plausible Antwort.
Beleg wie oben: „Die BMI-Leitlinien zeigen am Beispiel „erster Mensch auf dem Mars“, dass ein …“
Beleg wie oben: „Die BMI-Leitlinien erklären Halluzinieren als plausibel wirkende falsche …“
Prüfen bleibt Pflicht
Übung: Modellwahl · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k2-l4-pruefen-bleibt-pflicht/
Welches Modell für eine Recherche mit Quellen? Wähl eins und lies, ob es belegt passt.
Recherche mit Quellen
Eine Frage beantworten, bei der jede Aussage eine nachprüfbare Quelle tragen muss.
Fall-Annahmen: keine Personendaten · 50.000 Token Kontext · 10 je Tag · Schwierigkeit 2 von 3
| Wahl | Modell | Kontext (Token) | Lokal | Preis ein / aus ($ je 1 Mio. Token) | Empfehlung des Anbieters |
|---|---|---|---|---|---|
| Nemotron 3 Ultra | 1 Mio. Stand 04.06.2026 | nein Stand 04.06.2026 | nicht belegt | ja, belegt | |
| Claude Opus 5.5 | 1 Mio. Stand 15.10.2026 | nicht belegt | 4 / 20 Stand 15.10.2026 | nicht belegt | |
| Claude Haiku 5.5 | 1 Mio. Stand 15.10.2026 | nicht belegt | 0,1 / 0,5 Stand 15.10.2026 | nicht belegt | |
| GPT-6 Luna | 1,05 Mio. Stand 15.10.2026 | nicht belegt | 0,1 / 0,5 Stand 15.10.2026 | nicht belegt |
Prüffrage: Ein Kollege sagt: „Wir haben alle Gegenmittel eingebaut, prüfen müssen wir nicht mehr.“ Stimmt das?
- Ja, mit Abruf und Zitaten sind Halluzinationen ausgeschlossen.
- Nein — die Gegenmittel verringern Halluzinationen nur; wichtige Angaben prüft weiter ein Mensch, der sie verantwortet.
- Ja, wenn man ein Modell der neuesten Generation benutzt.
Auflösung zeigen: Prüfen bleibt Pflicht
Auflösung: Prüfen bleibt Pflicht
Belegt passend: Nemotron 3 Ultra
Nemotron 3 Ultra: passt — alle Anforderungen belegt erfüllt.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter: anspruchsvolles RAG).
NVIDIA empfiehlt Nemotron 3 Ultra für komplexe agentische Abläufe, Analyse langer Texte, Werkzeugnutzung, mehrsprachiges Schlussfolgern und anspruchsvolles RAG.
Stand 04.06.2026NVIDIA · NVIDIA-Nemotron-3-Ultra-550B-A55B-NVFP4 (Model Card)
- erfüllt — Kontext ≥ 50.000 Token: Das Modell fasst 1 Mio. Token.
NVIDIA veröffentlichte Nemotron 3 Ultra am 4. Juni 2026 mit 550 Mrd. Parametern, davon 55 Mrd. je Token aktiv, und bis zu 1 Mio. Token Kontext.
Stand 04.06.2026NVIDIA · NVIDIA-Nemotron-3-Ultra-550B-A55B-NVFP4 (Model Card)
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter: anspruchsvolles RAG).
Claude Opus 5.5: passt nicht belegt — mindestens eine Anforderung ist nicht prüfbar.
- nicht prüfbar — Aufgabe: Keine belegte Empfehlung für diesen Fall im Netz.
- erfüllt — Kontext ≥ 50.000 Token: Das Modell fasst 1 Mio. Token.
Alle vier aktuellen Claude-Modelle haben ein Kontextfenster von 1 Mio. Token und geben je Anfrage höchstens 128 000 Token aus.
Stand 15.10.2026Anthropic · Models overview
Claude Haiku 5.5: passt nicht belegt — mindestens eine Anforderung ist nicht prüfbar.
- nicht prüfbar — Aufgabe: Keine belegte Empfehlung für diesen Fall im Netz.
- erfüllt — Kontext ≥ 50.000 Token: Das Modell fasst 1 Mio. Token.
Beleg wie oben: „Alle vier aktuellen Claude-Modelle haben ein Kontextfenster von 1 Mio. Token und …“
GPT-6 Luna: passt nicht belegt — mindestens eine Anforderung ist nicht prüfbar.
- nicht prüfbar — Aufgabe: Keine belegte Empfehlung für diesen Fall im Netz.
- erfüllt — Kontext ≥ 50.000 Token: Das Modell fasst 1,05 Mio. Token.
Alle drei GPT-Flaggschiffe haben laut OpenAI ein Kontextfenster von 1,05 Mio. Token und höchstens 128 000 Token Ausgabe.
Stand 15.10.2026OpenAI · Models
Prüffrage: Ein Kollege sagt: „Wir haben alle Gegenmittel eingebaut, prüfen müssen wir nicht mehr.“ Stimmt das?
Richtig: Nein — die Gegenmittel verringern Halluzinationen nur; wichtige Angaben prüft weiter ein Mensch, der sie verantwortet.
Grenze: Auch nach Anthropic verringern diese Techniken Halluzinationen nur und beseitigen sie nicht; wichtige Angaben sind immer zu prüfen.
Stand 15.10.2026Anthropic · Reduce hallucinations
Kalai u. a. (OpenAI/Georgia Tech, 2025) beschreiben Halluzinationen als übermäßig selbstsichere, plausible Falschaussagen, die auch in den neuesten Modellen vorkommen.
Stand 04.09.2025OpenAI / Georgia Tech · Why Language Models Hallucinate (Kalai, Nachum, Vempala, Zhang)arXiv · Why Language Models Hallucinate (arXiv:2509.04664)
In der Bundesverwaltung prüfen Nutzende KI-generierte Inhalte vor der weiteren Verwendung fachlich; die Verantwortung bleibt bei der Person.
Stand 03.2025Bundesministerium des Innern und für Heimat; Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik (abgelegt bei BMDS) · Leitlinien für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der BundesverwaltungDeutscher Bundestag · hib 635/2026 – Antwort der Bundesregierung (Drucksache 21/7443) zu KI in der Verwaltung
Die Verantwortung für Entscheidungen kann laut Leitlinien nicht an KI-Systeme als Werkzeug abgegeben werden.
Welche Daten in welches Werkzeug dürfen
Übung: Begriff und Fall verbinden · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k17-l1-welche-daten-wohin/
Kreuze für jeden Begriff die Fälle an, für die er laut Netz gilt. Es kann mehrere oder keinen geben.
- Lokal / on-device
- Das Modell läuft auf dem eigenen Rechner oder Telefon; Eingaben müssen das Gerät nicht verlassen.
- On-Premises
- Das Modell läuft auf Servern der eigenen Organisation oder eines beauftragten Rechenzentrums statt beim Modellanbieter.
- Office-Assistent (Copilot, Gemini)
- Copilot (Microsoft) und Gemini (Google) sind Sprachmodelle in Mail, Text, Tabelle und Besprechung des Office-Pakets, mit Zugriff auf die Hausdokumente.
- Transparenzpflichten (Art. 50)
- Art. 50 verlangt, dass Menschen erkennen können, wann sie mit KI sprechen oder KI-erzeugte Inhalte vor sich haben.
- Bescheid mit Personendaten zusammenfassen
- Einen behördlichen Bescheid mit Namen und Adressen in wenigen Sätzen zusammenfassen.
- Protokoll aus Stichpunkten
- Fallannahme: Eine Sachbearbeiterin hat Stichpunkte aus einer Dienstbesprechung und braucht bis Mittag ein Ergebnisprotokoll mit Beschlüssen und Zuständigkeiten.
| Begriff | Bescheid mit Personendaten zusammenfassen | Protokoll aus Stichpunkten |
|---|---|---|
| Lokal / on-device | ||
| On-Premises | ||
| Office-Assistent (Copilot, Gemini) | ||
| Transparenzpflichten (Art. 50) |
Prüffrage: Du weißt nicht, ob ein Bescheid mit Namen in ein Cloud-Werkzeug eingegeben werden darf. Was gilt laut den Leitlinien der Bundesverwaltung?
- Eingeben ist in Ordnung, solange der Anbieter mit den Daten nicht trainiert.
- Ist nicht ersichtlich, welche Daten in das System dürfen, gilt der restriktivste Fall.
- Eingeben ist in Ordnung, sobald das Werkzeug eine deutsche Oberfläche hat.
- Das Werkzeug entscheidet selbst, welche Daten es annimmt.
Auflösung zeigen: Welche Daten in welches Werkzeug dürfen
Auflösung: Welche Daten in welches Werkzeug dürfen
Lokal / on-device → Bescheid mit Personendaten zusammenfassen: Kante im Netz.
Vorteil lokal, Datenschutz: Für KI-Systeme auf externer Infrastruktur gilt in der Bundesverwaltung der „restriktivste Fall der Dateneingabe“, weil eingegebene Informationen von Privatfirmen nachgenutzt werden oder leichter öffentlich werden können.
Lokal / on-device → Protokoll aus Stichpunkten: Keine Kante im Netz.
On-Premises → Bescheid mit Personendaten zusammenfassen: Kante im Netz.
Die Bundesverwaltung betreibt für sensible dienstliche Daten die zentrale KI-Plattform KIPITZ im eigenen Dienstleister ITZ Bund.
Stand 10.08.2026Deutscher Bundestag · hib 635/2026 – Antwort der Bundesregierung (Drucksache 21/7443) zu KI in der Verwaltung
On-Premises → Protokoll aus Stichpunkten: Keine Kante im Netz.
Office-Assistent (Copilot, Gemini) → Bescheid mit Personendaten zusammenfassen: Keine Kante im Netz.
Office-Assistent (Copilot, Gemini) → Protokoll aus Stichpunkten: Kante im Netz.
Werkzeug → Fall: Microsoft empfiehlt Copilot in Teams für Zusammenfassung und Aufgabenliste einer Besprechung; Voraussetzung für spätere Fragen ist die Live-Transkription.
Stand 16.10.2026Microsoft · Use Copilot in Microsoft Teams meetings
Transparenzpflichten (Art. 50) → Bescheid mit Personendaten zusammenfassen: Keine Kante im Netz.
Transparenzpflichten (Art. 50) → Protokoll aus Stichpunkten: Keine Kante im Netz.
Prüffrage: Du weißt nicht, ob ein Bescheid mit Namen in ein Cloud-Werkzeug eingegeben werden darf. Was gilt laut den Leitlinien der Bundesverwaltung?
Richtig: Ist nicht ersichtlich, welche Daten in das System dürfen, gilt der restriktivste Fall.
Leitsatz A3: Nutzende prüfen vor der Eingabe, welche Daten in das jeweilige KI-System dürfen; ist das nicht ersichtlich, gilt der restriktivste Fall.
Anthropic: „Anthropic does not use the data you share when using our commercial products to train our models“, außer der Kunde nimmt am „Development Partner Program“ teil.
Stand 15.10.2026Anthropic · Does Anthropic Act as a Data Processor or Controller?
Bei der Claude API gibt es als Rechenort nur "global" (Standard, jede verfügbare Region) und "us"; als Speicherort ist „Currently, "us" is the only available workspace geo“ — eine EU-Option nennt Anthropic nicht.
Stand 15.10.2026Anthropic · Data residency
Vor- und Nachteile je Achse
Übung: Modellwahl · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k3-l2-vor-und-nachteile/
Welches Modell für die Arbeit ohne Internet? Wähl eins und lies, ob es belegt passt.
Arbeiten ohne Internet
Unterwegs oder in abgeschotteten Netzen ein Modell nutzen, ohne dass Daten das Gerät verlassen.
Fall-Annahmen: Personendaten · 8.000 Token Kontext · 20 je Tag · Schwierigkeit 1 von 3
| Wahl | Modell | Kontext (Token) | Lokal | Preis ein / aus ($ je 1 Mio. Token) | Empfehlung des Anbieters |
|---|---|---|---|---|---|
| Gemma 4 E4B | 128.000 Stand 15.10.2026 | ja Stand 15.10.2026 | nicht belegt | ja, belegt | |
| gpt-oss-20b | 128.000 Stand 15.10.2026 | ja Stand 15.10.2026 | nicht belegt | ja, belegt | |
| Ministral 3 | 256.000 Stand 15.10.2026 | ja Stand 15.10.2026 | nicht belegt | ja, belegt | |
| Gemini (Google) | nicht belegt | teilweise Stand 28.08.2025 | nicht belegt | ja, belegt | |
| DeepSeek-V4.1-Flash | 1 Mio. Stand 15.10.2026 | nein Stand 15.10.2026 | 0,3 / 1,2 Stand 15.10.2026 | nicht belegt | |
| Claude Haiku 5.5 | 1 Mio. Stand 15.10.2026 | nicht belegt | 0,1 / 0,5 Stand 15.10.2026 | nicht belegt |
Prüffrage: Welcher Nachteil gehört zur Cloud, nicht zum lokalen Betrieb?
- Der Anbieter kann ein Modell abschalten; man hängt an seinen Zusagen.
- Man braucht eigene Hardware mit viel Speicher.
- Die größten offenen Modelle passen nicht auf einen Arbeitsplatzrechner.
Auflösung zeigen: Vor- und Nachteile je Achse
Auflösung: Vor- und Nachteile je Achse
Belegt passend: Gemma 4 E4B, gpt-oss-20b, Ministral 3
Gemma 4 E4B: passt — alle Anforderungen belegt erfüllt.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): für Geräte am Rand und im Browser).
Google schreibt, Gemma 4 E2B und E4B seien „built for ultra-mobile, edge, and browser deployment (e.g., Pixel, Chrome)“.
Stand 15.10.2026Google · Gemma 4 model overview
- erfüllt — Kontext ≥ 8.000 Token: Das Modell fasst 128.000 Token.
Die Ollama-Bibliothek nennt für Gemma 4 E2B/E4B 128K und für 12B, 26B und 31B 256K Kontext.
Stand 15.10.2026Ollama · gemma4 (Ollama-Bibliothek)
- erfüllt — Personendaten: Läuft lokal.
Google nennt für Gemma 4 eigene „Mobile“-Fassungen für Telefone; E2B braucht dort 1,1 GB, E4B 2,5 GB.
Stand 15.10.2026Google · Gemma 4 model overview
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): für Geräte am Rand und im Browser).
gpt-oss-20b: passt — alle Anforderungen belegt erfüllt.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): lokaler Einsatz, geringe Latenz).
OpenAI stellt gpt-oss-20b unter „apache-2.0“ bereit und beschreibt es als Modell „for lower latency, and local or specialized use cases“, das quantisiert „within 16GB of memory“ läuft.
Stand 15.10.2026OpenAI · openai/gpt-oss-20b (Model Card)
- erfüllt — Kontext ≥ 8.000 Token: Das Modell fasst 128.000 Token.
gpt-oss läuft in Ollama unter
gpt-oss:20b(14 GB) undgpt-oss:120b(65 GB), je 128K Kontext; laut Seite passt das große Modell „on a single 80GB GPU“.Stand 15.10.2026Ollama / OpenAI (Readme) · gpt-oss (Ollama-Bibliothek)
- erfüllt — Personendaten: Läuft lokal.
Beleg wie oben: „OpenAI stellt gpt-oss-20b unter „apache-2.0“ bereit und beschreibt es als Modell …“
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): lokaler Einsatz, geringe Latenz).
Ministral 3: passt — alle Anforderungen belegt erfüllt.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): Betrieb am Rand des Netzes).
Die Ollama-Seite beschreibt Ministral 3 mit „designed for edge deployment, capable of running on a wide range of hardware“.
Stand 15.10.2026Ollama / Mistral AI (Readme) · ministral-3 (Ollama-Bibliothek)
- erfüllt — Kontext ≥ 8.000 Token: Das Modell fasst 256.000 Token.
Ministral 3 läuft in Ollama unter
ministral-3: 3b 3,0 GB, 8b 6,0 GB, 14b 9,1 GB, je 256K Kontext (Quantisierung auf der Seite nicht genannt).Stand 15.10.2026Ollama / Mistral AI (Readme) · ministral-3 (Ollama-Bibliothek)
- erfüllt — Personendaten: Läuft lokal.
Beleg wie oben: „Ministral 3 läuft in Ollama unter
ministral-3: 3b 3,0 GB, 8b 6,0 GB, 14b 9,1 …“
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): Betrieb am Rand des Netzes).
Gemini (Google): passt nicht belegt — mindestens eine Anforderung ist nicht prüfbar.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): nur als getrennte Anlage im Rechenzentrum (GDC air-gapped), nicht auf dem eigenen Gerät).
Google beschreibt GDC air-gapped als „a fully disconnected deployment that runs on purpose-built, Google-supplied hardware“; seit 22.04.2026 gibt es die neuesten Gemini-Flash-Modelle als Vorschau auch für „GDC connected“ auf eigener Hardware des Kunden.
Stand 22.04.2026Google Cloud · Google Distributed Cloud at Next ‘26
- nicht prüfbar — Kontext ≥ 8.000 Token: Kontextgröße nicht belegt.
- erfüllt — Personendaten: Läuft lokal (teilweise).
Google meldete am 28.08.2025 „the general availability of Gemini on GDC air-gapped“, mit einem „fully managed Gemini endpoint … within a customer or partner data center“ auf NVIDIA-Hopper- und -Blackwell-GPUs.
Stand 28.08.2025Google Cloud (Vithal Shirodkar) · Run Gemini anywhere, including on-premises, with Google Distributed Cloud
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): nur als getrennte Anlage im Rechenzentrum (GDC air-gapped), nicht auf dem eigenen Gerät).
DeepSeek-V4.1-Flash: passt nicht.
- nicht prüfbar — Aufgabe: Keine belegte Empfehlung für diesen Fall im Netz.
- erfüllt — Kontext ≥ 8.000 Token: Das Modell fasst 1 Mio. Token.
DeepSeek bietet
deepseek-flash(DeepSeek-V4.1-Flash) unddeepseek-v4-promit je 1 Mio. Token Kontext und bis 384 000 Token Ausgabe an.Stand 15.10.2026DeepSeek · Models & Pricing
- nicht erfüllt — Personendaten: Läuft nicht lokal.
In der Ollama-Suche tragen
deepseek-v4.1-flashunddeepseek-v4-prodas Merkmal „cloud“; lokale DeepSeek-Modelle sind dort u. a.deepseek-r1(1.5b bis 671b) unddeepseek-ocr(3b).Stand 15.10.2026Ollama · Ollama-Suche „deepseek“
Claude Haiku 5.5: passt nicht belegt — mindestens eine Anforderung ist nicht prüfbar.
- nicht prüfbar — Aufgabe: Keine belegte Empfehlung für diesen Fall im Netz.
- erfüllt — Kontext ≥ 8.000 Token: Das Modell fasst 1 Mio. Token.
Alle vier aktuellen Claude-Modelle haben ein Kontextfenster von 1 Mio. Token und geben je Anfrage höchstens 128 000 Token aus.
Stand 15.10.2026Anthropic · Models overview
- nicht prüfbar — Personendaten: Kein Beleg für Betrieb auf eigenem Gerät oder in der EU.
Prüffrage: Welcher Nachteil gehört zur Cloud, nicht zum lokalen Betrieb?
Richtig: Der Anbieter kann ein Modell abschalten; man hängt an seinen Zusagen.
Nachteil Cloud, Abhängigkeit: Anbieter schalten Modelle ab; Anthropic sagt für die aktuellen Modelle nur zu, sie nicht vor September/Oktober 2027 abzuschalten.
Stand 15.10.2026Anthropic · Models overview
Gegenmittel Abhängigkeit: OpenAI empfiehlt, Produktivanwendungen auf eine feste Modellversion (Snapshot) festzulegen und Tests zu bauen, die das Verhalten beim Wechsel messen.
Stand 15.10.2026OpenAI · Prompt engineering
Nachteil lokal, Qualität/Größe: Die größten offenen Modelle passen nicht auf Arbeitsplatzrechner — Nemotron 3 Ultra verlangt mindestens 4× B200 oder 8× H100.
Stand 04.06.2026NVIDIA · NVIDIA-Nemotron-3-Ultra-550B-A55B-NVFP4 (Model Card)
Vorführung: Lokal gegen Cloud: eine Mail umformulieren
Aufzeichnung lokal-gegen-cloud, 15.10.2026, Apple M5, 32 GB (Mac17,2)
Formuliere diese kurze Mail höflich und klar um. Behalte alle Fakten (Tag, Uhrzeit, Raum, Bitte). Höchstens 80 Wörter. Gib nur die neue Mail aus.
Beispiel (ausgedacht):
hallo zusammen, also das meeting am donnerstag fällt aus weil der raum doppelt gebucht ist, wir machen das dann nächste woche dienstag um 10 aber im raum 2.14, bringt bitte die zahlen vom quartal mit sonst bringt das ja nix, danke
Personendaten und Cloud-Modelle
Übung: Modellwahl · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k4-l4-personendaten-und-cloud/
Zwei Fälle mit Personendaten: Welches Modell passt belegt? Wähl eins und lies die Begründung.
Scan oder Bild auslesen
Aus einem eingescannten Formular oder Foto Text und Felder herausziehen.
Fall-Annahmen: Personendaten · 5.000 Token Kontext · 50 je Tag · Schwierigkeit 1 von 3
| Wahl | Modell | Kontext (Token) | Lokal | Preis ein / aus ($ je 1 Mio. Token) | Empfehlung des Anbieters |
|---|---|---|---|---|---|
| DeepSeek-OCR | 8.000 Stand 15.10.2026 | ja Stand 15.10.2026 | nicht belegt | ja, belegt | |
| Gemma 4 E4B | 128.000 Stand 15.10.2026 | ja Stand 15.10.2026 | nicht belegt | nicht belegt | |
| Phi-4-reasoning-vision-15B | 16.384 Stand 04.03.2026 | nicht belegt | nicht belegt | ja, belegt | |
| Claude Haiku 5.5 | 1 Mio. Stand 15.10.2026 | nicht belegt | 0,1 / 0,5 Stand 15.10.2026 | ja, belegt | |
| DeepSeek-V4.1-Flash | 1 Mio. Stand 15.10.2026 | nein Stand 15.10.2026 | 0,3 / 1,2 Stand 15.10.2026 | nicht belegt |
Prüffrage: Du willst ein US-Cloud-Modell mit Personendaten nutzen. Welche Prüffrage gehört dazu?
- Ob der Anbieter am EU-US Data Privacy Framework teilnimmt — und ob es für die Verarbeitung eine Rechtsgrundlage gibt.
- Ob das Modell auf Deutsch antwortet.
- Ob das Modell ein besonders großes Kontextfenster hat.
Auflösung zeigen: Personendaten und Cloud-Modelle
Auflösung: Personendaten und Cloud-Modelle
Belegt passend: DeepSeek-OCR
DeepSeek-OCR: passt — alle Anforderungen belegt erfüllt.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): Text aus Bildern auslesen).
deepseek-ocr:3bist in Ollama 6,7 GB groß (8K Kontext) und wird beschrieben als „vision-language model that can perform token-efficient OCR“.Stand 15.10.2026Ollama / DeepSeek (Readme) · deepseek-ocr (Ollama-Bibliothek)
- erfüllt — Kontext ≥ 5.000 Token: Das Modell fasst 8.000 Token.
Beleg wie oben: „
deepseek-ocr:3bist in Ollama 6,7 GB groß (8K Kontext) und wird beschrieben …“ - erfüllt — Personendaten: Läuft lokal.
In der Ollama-Suche tragen
deepseek-v4.1-flashunddeepseek-v4-prodas Merkmal „cloud“; lokale DeepSeek-Modelle sind dort u. a.deepseek-r1(1.5b bis 671b) unddeepseek-ocr(3b).Stand 15.10.2026Ollama · Ollama-Suche „deepseek“
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter (R2): Text aus Bildern auslesen).
Gemma 4 E4B: passt nicht belegt — mindestens eine Anforderung ist nicht prüfbar.
- nicht prüfbar — Aufgabe: Keine belegte Empfehlung für diesen Fall im Netz.
- erfüllt — Kontext ≥ 5.000 Token: Das Modell fasst 128.000 Token.
Die Ollama-Bibliothek nennt für Gemma 4 E2B/E4B 128K und für 12B, 26B und 31B 256K Kontext.
Stand 15.10.2026Ollama · gemma4 (Ollama-Bibliothek)
- erfüllt — Personendaten: Läuft lokal.
Google nennt für Gemma 4 eigene „Mobile“-Fassungen für Telefone; E2B braucht dort 1,1 GB, E4B 2,5 GB.
Stand 15.10.2026Google · Gemma 4 model overview
Phi-4-reasoning-vision-15B: passt nicht belegt — mindestens eine Anforderung ist nicht prüfbar.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter: Bild-Sprach-Aufgaben).
Phi-4-reasoning-vision-15B (veröffentlicht 4. März 2026) hat 15 Mrd. Parameter, MIT-Lizenz und 16 384 Token Kontext und ist für Bild-Sprach-Aufgaben und Bildschirm-Agenten gedacht.
Stand 04.03.2026Microsoft · Phi-4-reasoning-vision-15B (Model Card)
- erfüllt — Kontext ≥ 5.000 Token: Das Modell fasst 16.384 Token.
Beleg wie oben: „Phi-4-reasoning-vision-15B (veröffentlicht 4. März 2026) hat 15 Mrd. Parameter, …“
- nicht prüfbar — Personendaten: Kein Beleg für Betrieb auf eigenem Gerät oder in der EU.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter: Bild-Sprach-Aufgaben).
Claude Haiku 5.5: passt nicht belegt — mindestens eine Anforderung ist nicht prüfbar.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter: Herausziehen; Bildeingabe laut A-modelle-1).
Anthropic beschreibt Sonnet 5.5 als beste Kombination aus Geschwindigkeit und Intelligenz und Haiku 5.5 als Modell für große Mengen und zeitkritische Aufgaben wie Einordnen, Herausziehen und Weiterleiten.
Stand 15.10.2026Anthropic · Models overview
- erfüllt — Kontext ≥ 5.000 Token: Das Modell fasst 1 Mio. Token.
Alle vier aktuellen Claude-Modelle haben ein Kontextfenster von 1 Mio. Token und geben je Anfrage höchstens 128 000 Token aus.
Stand 15.10.2026Anthropic · Models overview
- nicht prüfbar — Personendaten: Kein Beleg für Betrieb auf eigenem Gerät oder in der EU.
- erfüllt — Aufgabe: Der Anbieter nennt das Modell für diesen Fall (Anbieter: Herausziehen; Bildeingabe laut A-modelle-1).
DeepSeek-V4.1-Flash: passt nicht.
- nicht prüfbar — Aufgabe: Keine belegte Empfehlung für diesen Fall im Netz.
- erfüllt — Kontext ≥ 5.000 Token: Das Modell fasst 1 Mio. Token.
DeepSeek bietet
deepseek-flash(DeepSeek-V4.1-Flash) unddeepseek-v4-promit je 1 Mio. Token Kontext und bis 384 000 Token Ausgabe an.Stand 15.10.2026DeepSeek · Models & Pricing
- nicht erfüllt — Personendaten: Läuft nicht lokal.
Beleg wie oben: „In der Ollama-Suche tragen
deepseek-v4.1-flashunddeepseek-v4-prodas …“
Prüffrage: Du willst ein US-Cloud-Modell mit Personendaten nutzen. Welche Prüffrage gehört dazu?
Richtig: Ob der Anbieter am EU-US Data Privacy Framework teilnimmt — und ob es für die Verarbeitung eine Rechtsgrundlage gibt.
Personenbezogene Daten dürfen seit dem Angemessenheitsbeschluss vom 10. Juli 2023 frei an US-Unternehmen fließen, die am EU-US Data Privacy Framework teilnehmen.
Stand 15.10.2026Europäische Kommission · EU-US data transfers
Achse Drittland: Seit dem Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vom 10.07.2023 dürfen personenbezogene Daten frei an US-Unternehmen fließen, die am EU-US Data Privacy Framework teilnehmen — bei Cloud-Anbietern ist diese Teilnahme also zu prüfen.
Stand 15.10.2026Europäische Kommission · EU-US data transfers
Auch bei eigenem Betrieb (ohne externen Anbieter) gelten die Datenschutzgrundsätze; Training mit personenbezogenen Daten braucht eine Rechtsgrundlage.
Mail-Entwurf mit Rolle und Kriterien
Übung: Prompt-Werkstatt · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k14-l1-mail-mit-rolle-und-kriterien/
Beispiel (ausgedacht): Eine Bürgerin fragt per Mail, wie weit ihr Antrag auf Wohngeld ist. Schreib ihr eine Antwort.
Bausteine — überleg vor dem Lesen der Auflösung: Was ändert jeder an der Antwort?
Rolle / Systemprompt
Rolle: Du bist Sachbearbeiterin im Bürgerservice einer Stadtverwaltung und schreibst freundlich, klar und in einfachem Deutsch.Erwartung:
Kriterien
Kriterien: Nenne den Stand (Unterlagen vollständig, Prüfung läuft), die voraussichtliche Dauer (etwa drei Wochen) und was die Bürgerin jetzt tun kann (nichts, außer bei Adressänderung Bescheid geben). Versprich kein festes Datum. Erfinde keine Namen oder Aktenzeichen.Erwartung:
Format
Format: Betreffzeile, Anrede, höchstens drei kurze Absätze, Grußformel mit dem Platzhalter [Name]. Insgesamt unter 120 Wörtern. Nur die Mail ausgeben, nichts davor oder danach.Erwartung:
Beispiel
Beispiel für den Ton (andere Sache): <beispiel>Betreff: Ihr Antrag auf Anwohnerparkausweis Guten Tag Herr [Name], vielen Dank für Ihre Nachfrage. Ihre Unterlagen liegen uns vollständig vor … Freundliche Grüße [Name]</beispiel>Erwartung:
Prüffrage: Du willst eine Antwortmail an einen Bürger entwerfen lassen. Was setzt Anthropic vor den ersten Prompt?
- Ein möglichst großes Modell, dann klappt es ohne Vorarbeit.
- Klare Erfolgskriterien, eine Möglichkeit, sie zu testen, und einen ersten Entwurf.
- Eine lange Liste von Höflichkeitsformeln für das Modell.
- Gar nichts — man fängt einfach an und sieht, was herauskommt.
Auflösung zeigen: Mail-Entwurf mit Rolle und Kriterien
Auflösung: Mail-Entwurf mit Rolle und Kriterien
Aufzeichnung werkstatt-buergermail, 15.10.2026, je ein Lauf.
| Lauf | Bausteine | Modell | Wörter der Antwort |
|---|---|---|---|
| vorher | keine | claude-haiku-5-5 | 218 |
| rolle-kriterien | Rolle / Systemprompt, Kriterien | claude-haiku-5-5 | 148 |
| rolle-kriterien-format | Rolle / Systemprompt, Kriterien, Format | claude-haiku-5-5 | 70 |
| nachher | Rolle / Systemprompt, Kriterien, Format, Beispiel | claude-haiku-5-5 | 67 |
haiku, je ein Lauf: „vorher“ ergab 218 Wörter, „nachher“ mit allen Bausteinen 67 Wörter; die Ausgabe-Token (1.129 gegen 921) enthalten das Denken des Modells und sagen darum wenig über die Länge.
Antwort mit allen Bausteinen (nachher):
Betreff: Ihr Antrag auf Wohngeld: aktueller Stand
Guten Tag [Name],
vielen Dank für Ihre Nachfrage. Ihre Unterlagen sind bei uns vollständig eingegangen, und die Prüfung läuft derzeit.
Die Bearbeitung dauert in der Regel etwa drei Wochen. Ein genaues Datum kann ich Ihnen leider nicht nennen.
Sie müssen im Moment nichts weiter tun. Nur wenn sich Ihre Adresse ändert, geben Sie uns bitte kurz Bescheid.
Freundliche Grüße
[Name]
Schon ein einziger Satz, der im Systemprompt eine Rolle festlegt, richtet Verhalten und Ton von Claude auf den Anwendungsfall aus.
Stand 15.10.2026Anthropic · Prompting best practices
Die BMI-Leitlinien raten Beschäftigten der Bundesverwaltung, Formulierungen auszuprobieren, Rolle und Sprachstil vorzugeben (z. B. „Nutze einen professionellen Schreibstil.“) sowie Struktur, Format und Kontext zu nennen.
Anthropic setzt vor das Prompten drei Dinge voraus: klare Erfolgskriterien, eine Möglichkeit, sie zu testen, und einen ersten Entwurf.
Stand 15.10.2026Anthropic · Prompt engineering overview
Anthropic empfiehlt, Claude wie eine brillante, aber neue Mitarbeiterin ohne Kenntnis der eigenen Gepflogenheiten zu behandeln: je genauer die Erklärung, desto besser das Ergebnis.
Stand 15.10.2026Anthropic · Prompting best practices
Format und Einschränkungen konkret angeben und Schritte als nummerierte Liste schreiben, wenn Reihenfolge oder Vollständigkeit zählen.
Stand 15.10.2026Anthropic · Prompting best practices
XML-Tags wie <instructions>, <context>, <input> helfen Claude, gemischte Prompts eindeutig zu lesen, und verringern Missverständnisse.
Stand 15.10.2026Anthropic · Prompting best practices
Anthropic empfiehlt 3–5 Beispiele für beste Ergebnisse.
Stand 15.10.2026Anthropic · Prompting best practices
OpenAI rät, Beispiele mit einer großen Bandbreite möglicher Eingaben und den gewünschten Ausgaben zu wählen.
Stand 15.10.2026OpenAI · Prompt engineering
Prüffrage: Du willst eine Antwortmail an einen Bürger entwerfen lassen. Was setzt Anthropic vor den ersten Prompt?
Richtig: Klare Erfolgskriterien, eine Möglichkeit, sie zu testen, und einen ersten Entwurf.
Beleg wie oben: „Anthropic setzt vor das Prompten drei Dinge voraus: klare Erfolgskriterien, eine …“
Beleg wie oben: „Schon ein einziger Satz, der im Systemprompt eine Rolle festlegt, richtet …“
Ein Pilot, eine Messung
Übung: Effort-Stufen vergleichen · Web-Lektion als Zusatz: kidemie.ai/lektion/k18-l4-ein-pilot-eine-messung/
Löse das Rätsel selbst — dieselbe Aufgabe bekamen zwei Modelle auf drei Effort-Stufen.
Beispiel (ausgedacht): Fünf Kolleginnen und Kollegen — Anna, Ben, Cem, Dana und Emil — halten nacheinander je einen Vortrag (Platz 1 bis 5).
Bedingungen:
1. Ben spricht direkt nach Anna.
2. Cem spricht weder als Erster noch als Letzter.
3. Dana spricht vor Cem.
4. Emil spricht nicht direkt vor oder direkt nach Dana.
5. Emil spricht nicht als Letzter.
Gib die Reihenfolge an. Schreib in die letzte Zeile genau: Reihenfolge: <Name>, <Name>, <Name>, <Name>, <Name>
Reihenfolge:
Schätze dazu: Bringt mehr Effort hier eine richtigere Lösung, mehr Token, höhere Kosten?
Prüffrage: Was empfiehlt das „AI Playbook for the UK Government“ vor einem KI-Projekt?
- Sofort an alle ausrollen und danach eine Umfrage machen.
- Nutzerforschung, die eine Ausgangsmessung liefert, gegen die man das Ergebnis misst.
- Das Modell wählen, das auf einer Bestenliste vorne liegt.
- Nur Modell-Kennzahlen messen; was die Nutzer brauchen, zählt nicht.
Auflösung zeigen: Ein Pilot, eine Messung
Auflösung: Ein Pilot, eine Messung
Lösung: Dana, Cem, Emil, Anna, Ben
Aufzeichnung effort-stufen, 15.10.2026, je ein Lauf.
| Modell | Effort | richtig | Ausgabe-Token | Dauer (s) | Kosten ($) |
|---|---|---|---|---|---|
| claude-haiku-5-5 | low | ja | 969 | 7,9 | 0,0027 |
| claude-haiku-5-5 | medium | ja | 1.523 | 10,8 | 0,0011 |
| claude-haiku-5-5 | high | ja | 1.682 | 7,9 | 0,0012 |
| claude-sonnet-5-5 | low | ja | 764 | 6,9 | 0,0569 |
| claude-sonnet-5-5 | medium | ja | 866 | 7,2 | 0,0544 |
| claude-sonnet-5-5 | high | ja | 1.187 | 9,1 | 0,0145 |
Je ein Lauf: haiku low 969 · medium 1.523 · high 1.682 Ausgabe-Token, 3 von 3 richtig; sonnet low 764 · medium 866 · high 1.187 Ausgabe-Token, 3 von 3 richtig — mehr Effort brachte hier mehr Token, aber keine richtigere Lösung; die Kosten folgen eher dem Cache als der Stufe.
Der Effort-Parameter steuert, wie viele Token Claude beim Antworten ausgibt, und wirkt auf alle Ausgabe-Token: Text, Werkzeugaufrufe und Denken.
Stand 15.10.2026Anthropic · Effort
Es gibt fünf Stufen: low (am sparsamsten), medium (ausgewogen), high (so viele Token wie nötig), xhigh (lange agentische Aufgaben über 30 Minuten) und max (ohne Grenze beim Token-Verbrauch).
Stand 15.10.2026Anthropic · Effort
Standard ist medium bei Opus 5.5 und Haiku 5.5 und high bei Fable 5.1 und Sonnet 5.5.
Stand 15.10.2026Anthropic · Models overviewAnthropic · Effort
Effort ist laut Anthropic ein Verhaltenssignal, kein hartes Token-Budget: auch auf niedriger Stufe denkt Claude bei schweren Aufgaben, nur weniger.
Stand 15.10.2026Anthropic · Effort
Anthropic und OpenAI raten, die Stufe mit eigenen Tests (Evals) zu wählen statt Einstellungen von älteren Modellen zu übernehmen.
Stand 15.10.2026Anthropic · EffortOpenAI · Reasoning models
Prüffrage: Was empfiehlt das „AI Playbook for the UK Government“ vor einem KI-Projekt?
Richtig: Nutzerforschung, die eine Ausgangsmessung liefert, gegen die man das Ergebnis misst.
Das „AI Playbook for the UK Government“ (10.02.2025) empfiehlt Nutzerforschung vor dem Projekt, die „will help establish a baseline of metrics to measure your project outcomes against“.
Stand 10.02.2025UK Government (GOV.UK) · Artificial Intelligence Playbook for the UK Government
Das Playbook unterscheidet: „Model metrics measure how well your technology is performing“, Dienst-Kennzahlen zeigen, ob Bedürfnisse der Nutzer und Ziele des Hauses erreicht werden.
Stand 10.02.2025UK Government (GOV.UK) · Artificial Intelligence Playbook for the UK Government
Anthropic setzt vor das Prompten drei Dinge voraus: klare Erfolgskriterien, eine Möglichkeit, sie zu testen, und einen ersten Entwurf.
Stand 15.10.2026Anthropic · Prompt engineering overview
Trainer-Notizen
Für die Person, die schult: je Lektion Einstieg, Prüffrage, richtige Antwort und das Warum. Steht nicht im Handout der Teilnehmenden.