Schatten-KI
Schatten-KI heißt, dass Beschäftigte KI-Werkzeuge für die Arbeit nutzen, die der Betrieb nicht bereitgestellt hat — oft über private Konten.
Fachwort: shadow AI; bring your own AI
Im Netz
Was das Netz dazu sagt
IW Köln (Engels/Hammermann, Kurzbericht 63, 19.09.2026; Befragung von knapp 5.000 Beschäftigten im März/April 2026): 29,1 % der beruflichen KI-Nutzenden verwenden Werkzeuge, die der Arbeitgeber nicht bereitgestellt hat.
Stand 19.09.2026gemessenInstitut der deutschen Wirtschaft (Engels, Hammermann) · Schatten-KI: Beschäftigte sind schneller als ihre Betriebe (IW-Kurzbericht Nr. 63)
Nach derselben Studie ist der Anteil in Betrieben unter 50 Beschäftigten 33,5 %, ab 250 Beschäftigten 25,5 %.
Stand 19.09.2026gemessenInstitut der deutschen Wirtschaft (Engels, Hammermann) · Schatten-KI: Beschäftigte sind schneller als ihre Betriebe (IW-Kurzbericht Nr. 63)
Bitkom (604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, KW 27–32 2025): in 8 % der Unternehmen ist die Nutzung privater KI-Zugänge weit verbreitet (2024: 4 %), in 17 % gibt es Einzelfälle, weitere 17 % vermuten es.
Stand 21.10.2025gemessenBitkom e.V. · Beschäftigte nutzen vermehrt Schatten-KI (Presseinformation)
Laut derselben Bitkom-Umfrage stellen 26 % der Unternehmen ihren Beschäftigten Zugang zu generativer KI bereit, und 23 % haben Regeln für den KI-Einsatz (ein Jahr vorher 15 %).
Stand 21.10.2025gemessenBitkom e.V. · Beschäftigte nutzen vermehrt Schatten-KI (Presseinformation)
Die Datenschutzkonferenz schreibt: ohne klare Regeln bestehe das Risiko, „dass Beschäftigte KI-Anwendungen eigenmächtig und unkontrolliert nutzen“ — dies sei „derzeit Realität in vielen Unternehmen und Behörden“ (OH KI, Rn. 36).
Stand 06.05.2024belegtDatenschutzkonferenz (DSK) · Orientierungshilfe Künstliche Intelligenz und Datenschutz
Die DSK empfiehlt: „Für die berufliche Nutzung von KI-Anwendungen durch Beschäftigte sollten von Arbeitgeber:innen Geräte und Accounts zur Verfügung gestellt werden“ (Rn. 41, Abschnitt 2.4).
Stand 06.05.2024belegtDatenschutzkonferenz (DSK) · Orientierungshilfe Künstliche Intelligenz und Datenschutz